Bossard 3D-Druck

Flotte Unterstützung auf der Suche nach optimaler Verbindungstechnik

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Bossard Gruppe, heißt es, unterstützt Unternehmen ab sofort nicht nur mit reinen Beratungsleistungen bei der Entwicklung neuer Produkte, sondern auch mit greifbaren Umsetzungen von Ideen direkt aus dem 3D-Drucker: additiv gefertigtes Verbingungselement als funktionsfähiger Prototyp, das sich laut Bossard unter Einsatzbedingungen testen lässt.
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Die Bossard Gruppe, heißt es, unterstützt Unternehmen ab sofort nicht nur mit reinen Beratungsleistungen bei der Entwicklung neuer Produkte, sondern auch mit greifbaren Umsetzungen von Ideen direkt aus dem 3D-Drucker: additiv gefertigtes Verbingungselement als funktionsfähiger Prototyp, das sich laut Bossard unter Einsatzbedingungen testen lässt. (Bild: Bossard)

Spezielle Verbindungselemente wie Clipse oder gar Komponenten mit integrierten beweglichen Teilen, können oft nicht „von der Stange“ aus einem Katalog angeschafft werden. Bossard zeigt mit eigener 3D-Drucktechnik jetzt, wie auch individuelle verbindungstechnische Bauteile schneller entwickelt, optimiert und bereits als Prototypen unter echten Modalitäten auf Tauglichkeit geprüft werden können.

Dazu hat der Verbindungs- und Engineeringspezialist, wie es heißt, ein Gesamtpaket zusammengestellt, das außer einem Kick-Off-Meeting auch eine anschließende tiefgehende Designoptimierung, den Druck von funktionierenden Prototypen sowie ein abschließendes Review-Meeting enthält. Damit stelle die Bossard Gruppe ihr Know-how den produzierenden Unternehmen während des kompletten Entstehungsprozesses eines Produkts zur Verfügung – von der ersten Idee bis zum buchstäblich greifbaren Bauteil. Außer funktionsfähigen Modellen mit beweglichen Teilen gibt laut Bossard eine detaillierte Übersicht auch darüber Auskunft, welche Kosteneinsparungen sich dank der im Vorfeld erfolgten Optimierung in der Montagetechnik ergeben. Hans van der Velden, Geschäftsführer Bossard Deutschland, erklärt: „Das funktionierende Produkt wirklich in der Hand zu halten ist eine ganz andere Sache, als seine Idee auf dem Bildschirm nur zu sehen. Aufgrund unseres Know-hows im Engineered-Prototyping erkennen wir, welche Verbindungslösung die praktikabelste und somit wirtschaftlichste ist. Das spart Kosten und beschleunigt das Go-to-Market des Produkts.“

Von der Idee bis zur Potenzialanalyse

Das Gesamtpaket „Engineered Prototyping“ enthält vier Bausteine, die zu einem Festpreis angeboten werden. Der erste Step, das Kick-off-Meeting, diene dazu, das jeweilige Kundenbedürfnis grundsätzlich zu verstehen. Im Zuge dessen werde das bestehende Design durch die Spezialisten von Bossard intensiv gesichtet und geprüft. Daraus lassen sich der weitere Umfang des Projekts sowie eine Definition der nächsten Schritte ableiten, heißt es. Die anschließende Designoptimierung gilt laut Bossard dann der Suche nach der idealen Verbindungstechnik, der Reduktion der Komplexität bei bestehender oder erweiterter Funktionalität und der präzise abgestimmten Anpassung respektive Verbesserung der Montagetechnik. Für diesen Punkt seien bis zu 30 Stunden Engineeringleistung vorgesehen. Anschließend erfolge der Druck des Prototyps im eigenen Bossard-3D-Drucker auf Basis aktueller CAD-Daten. Daraus entstehe ein funktionsfähiges Modell, das auch bewegliche Teile haben kann. Im abschließenden Review-Meeting wird das Resultat den Verantwortlichen im Unternehmen präsentiert, so Bossard. Außer einem technischen Bericht kommt dabei auch die kaufmännische Sicht nicht zu kurz, heißt es: Bossard stelle detailliert die Potenziale und Kosteneinsparungen vor, die sich aus dem verbesserten Produktdesign ableiten ließen.

Optimiertes Design schont die Kasse

Durchschnittlich rund 50 % der Einzelteile eines Produkts bestehen aus Verbindungselementen, betont Bossard. Allerdings würden 70 % der späteren Herstellungskosten bereits in einer frühen Entwicklungsphase festgelegt. Die Auswahl der richtigen Verbindungstechnik bereits beim Design eines Produkts entscheide darüber, wie effizient es gefertigt werden könne und wie hoch die Kosten für eine etwaige Reparatur oder den Ersatz im weiteren Lebenszyklus seien. Deshalb, so Bossard, gilt: Je früher das Thema Verbindungstechnik in der Entwicklung zur Sprache kommt, desto höher sind die Chancen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Einsparen lasse sich somit bereits bei der Produktentwicklung „auf dem Reißbrett“. Bossard unterstütze Unternehmen mit seiner Erfahrung. und in weltweit zertifizierten Prüflabors dabei, die jeweils richtige Verbindungs- und Montagetechnik fürs Produkt zu finden. MM

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