Geppert

Form follows Hygiene: Edelstahl-Förderband mit Sonderkomponenten

| Autor / Redakteur: Katharina Eusterbrock / Frauke Finus

Auf der neuen Tortellini-Produktionsstraße fungiert das 320 cm lange Förderband aus Edelstahl von Geppert als Bindeglied zwischen einer Formmaschine und einem Pasteurisierer.
Auf der neuen Tortellini-Produktionsstraße fungiert das 320 cm lange Förderband aus Edelstahl von Geppert als Bindeglied zwischen einer Formmaschine und einem Pasteurisierer. (Bild: Geppert)

Die Produktion frischer Tortellini erfordert besondere Hygienemaßnahmen. Für einen italienischen Lebensmittelhersteller hat der Förderbandspezialist Geppert-Band ein hochwertiges Antiseptik-Förderband entwickelt, dessen Komponenten schnell und einfach zu reinigen sind – eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Qualitätssicherung bei der Produktion sensibler Teigwaren.

Auf der neuen Tortellini-Produktionsstraße fungiert ein 320 cm lange Förderband aus Edelstahl von Geppert als Bindeglied zwischen einer Formmaschine und einem Pasteurisierer. Im Gegensatz zu den Geppert-Förderbändern aus Standardkomponenten, von denen einige in der Pasta-Fabrik bereits im Einsatz sind, mussten für diese Anwendung fast alle Einzelteile angepasst oder ausgetauscht werden, um mögliche Schwachstellen auszuschließen. Denn die Anforderung ist hoch: Das Antiseptik-Förderband soll so gestaltet sein, dass die Reinigung und Desinfektion unter Einsparung von Zeit, Energie und Reinigungsmitteln wirkungsvoll durchgeführt werden kann und damit auch die Produktionszeiten erhöht werden. Gleichzeitig soll die Gefahr einer Kreuzkontamination, zum Beispiel durch das Bedienpersonal der Anlage, gegenüber herkömmlichen Konstruktionen reduziert werden.

Gemäß dem Leitsatz „Form follows Hygiene“ wurden sämtliche Hohlprofile zugeschweißt, die Schweißnähte vom Trichter mit einer Korrosionsschutzschicht passiviert und für die Ständer nur Vollprofile verwendet. Sogar Grundrahmen und Traverse des Förderbandes wurden entsprechend bearbeitet. Auch der Motor ist aseptisch: An seiner weitgehend glatten Oberfläche bleibt – anders als an Kühlrippen – kein Schmutz haften. Durch seine Konvektionskühlung verwirbelt er zudem keine Luft und damit auch keine Keime und Bakterien.

Edelstahlständer mit sehr großem Verstellweg

Der Frequenzumrichter ist in einem gut einsehbaren Gehäuseschrank aus Edelstahl mit einem um 30° nach vorn geneigten Schrägdach untergebracht. Diese Ummantelung bietet einen guten Schutz vor dem Eindringen von Keimen, aber auch vor Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln, die sicher ablaufen können. Schutz vor Kontamination während der Produktion bietet auch der Plexiglasdeckel über der Förderstrecke, der innerhalb weniger Sekunden hochklappbar ist.

Einziges Standardelement ist eine patentierte Schnellreinigungsklappe, deren Umlenkwalze mit nur einem Griff nach oben weggeklappt werden kann, so dass der antimikrobakteriell beschichtete Fördergurt locker aufliegt.

Neben der Antiseptik legte der Kunde besonderen Wert auf Variabilität: Deshalb besitzen die Edelstahlständer einen sehr großen Verstellweg von ganz unten auf bis zu zwei Metern Höhe. Möglich wird dies durch ein langes Innenrohr in Kombination mit einem kurzen Außenrohr.

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