Kennzeichnen

Genaue Lasergravuren machen Produktion fit für Industrie 4.0

| Redakteur: Helmut Klemm

Die Strahlung wird sorgfältig abgeschirmt. Eine Schutzumhausung ist nicht nötig.
Die Strahlung wird sorgfältig abgeschirmt. Eine Schutzumhausung ist nicht nötig. (Bild: Mobil-Mark)

Ein Lasersystem für das Kennzeichnen von Teilen kann in sich selbst organisierende Industrie-4.0-Produktionsumgebungen integriert werden. Die Ulmer Mobil-Mark GmbH führt auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 vor, wie das mobile Laser-Beschriftungssystem Mobil-Mark die Integration der Teilebeschriftung in bestehende Produktionsprozesse erleichtert.

Das Unternehmen misst der Integration der Beschriftung eine große Bedeutung zu, denn das eindeutige Kennzeichnen von Teilen, Baugruppen oder Systemen sei eine wesentliche Voraussetzung für die digital vernetzte Produktion. Damit werde gewährleistet, dass sich Informationen wie Typ, Seriennummer, Produktionsdatum, Hersteller- oder Prozessinformationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachverfolgen ließen.

Mobiles Laserbeschriftungssystem bietet hohe Flexibilität

Das Lasersystem Mobil-Mark besteht aus einer Lasereinheit und einer mobilen Basisstation und soll sich durch hohe Flexibilität, äußerst genaue und beständige Gravurergebnisse sowie eine sichere Arbeitsweise nach der Laserschutzklasse 1 mit sorgfältiger Abschirmung der Strahlung auszeichnen.

Es kann in Kombination mit Industrierobotern und Sondermaschinen wie etwa Rundtaktanlagen eingesetzt werden und ist bereits in verschiedenen Branchen in Betrieb: von der Metall verarbeitenden Industrie bis zur Sanitärkeramik- und Glasindustrie und der Kunststoffverarbeitung.

Das von dem Laserspezialisten Mobil-Mark als Partner der Denios AG präsentierte Lasersystem bringt alle für den Beschriftungsprozess notwendigen Komponenten mit und wird für die jeweilige Anforderung individualisiert.

Sonderausstattungen machen das Laserbeschriftungssystem Industrie-4.0-fähig

Auch Sonderanfertigungen sind möglich: zum Beispiel die Ausstattung des Laserkopfes mit einer Kamera für die optische Teileerkennung. Das sei in sich selbst organisierenden und hochgradig agilen Industrie-4.0-Produktionsumgebungen unumgänglich, heißt es.

Sobald Komponenten verdreht an der Laserstation ankämen, werde das erkannt, der Laserkopf automatisch in die entsprechende Position gebracht, die in der Software hinterlegte Vorlage abgerufen und die Gravur ohne Qualitätsverlust ausgeführt.

Der in die mobile Basisstation integrierte Industrierechner kommuniziert mit marktgängigen Bussystemen. Aufgrund der offenen Schnittstellenarchitektur kann das System an verschiedene ERP-Systeme angebunden werden.

Mobil-Mark auf der Hannover Messe 2017: Halle 16, Stand D04

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