Amada

Faserlaser oft wirtschaftlicher als ein CO2-Laser

| Autor / Redakteur: Peter Königsreuther / Peter Königsreuther

(Bild: Königsreuther)

Die Amada-Thementage im Landshuter Technical Center stehen ganz im Zeichen der Laserbearbeitung. Fachvorträge und eine Hausausstellung informieren über die Amada-Technik in Sachen Laserschneiden und -schweißen. Live konnte eine Faserlaseranlage vom Typ FOL 3015 AJ erlebt werden.

Von Mittwoch, dem 06. Februar, bis zum Freitag steht die Lasertechnik bei Amada ganz oben auf der Veranstaltungsliste zu den Thementagen 2013. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Amada-Faserlasertechnik und deren spezifischen Vorteilen im Vergleich zu gleich starken CO2-Laseranlagen. Axel Willuhn, Produktmanager Stanz- und Lasertechnik, berichtete in seinem Einführungsvortrag über die Amada-Technik. „Unser Faserlaser setzt gerade bei der Bearbeitung von exotischen Materialien Maßstäbe und sorgt mit seinen Leistungsdaten für einen wirtschaftlichen Prozess“, betonte Willuhn. So liege der Wirkungsgrad eines Amada-4-kW-Faserlasers bei mehr als 30 % und daraus resultiere die dreifache Energieeffizienz als bei einem 4-kW-CO2-Laser.

Faserlaser ist lichtstarker Energiesparer

Der durchschnittliche Energiebedarf einer FOL-AJ-Anlage, so Willuhn, liegt inklusive Nebenaggregaten bei 15,2 kW/h, statt bei rund 37,2 kW/h einer CO2 -Anlage. Amada lege Wert auf abgestimmte Systemkomponenten. Das spiegelt sich in einer maximalen Schnittgeschwindigkeit von 150 m/min bei einer Beschleunigung bis 5 g wider, berichtete Willuhn. Eine FOL 3015 AJ konnte anschließend bei der präzisen Bearbeitung von Stahlblech live erlebt werden.

Amada setze auf den einfachen, aber hochwertigen Aufbau der Faserlasersysteme, in denen Dioden direkt die aktive Faser pumpen. Die Pumpstrahlung wird direkt in den Laserkern der Faser eingekoppelt, absorbiert und in Laserstrahlung umgewandelt, so Willuhn. Die "Licht zu Licht"-Effizienz liegt auf diese Weise bei 70 %, wie der Produktmanager erklärte.

Interessant war außerdem eine Gegenüberstellung des Einsparpotenzials zwischen Faser- und CO2-Laser gleicher Leistung, bezogen auf die Bearbeitung eines 1 mm Edelstahlblechs. So trenne der Faserlaser unter Stickstoffathmosphäre die Konturen circa fünf Mal schneller heraus und verbrauche dabei nur etwa 20 % der Kosten für Energie und Gas.

Alle Werkstoffe im Brennpunkt des Faserlasers

Die Schneidbare Materialstärke mit dem Amada 4-kW-Faserlaser verteilt sich nach Aussage von Willuhn folgendermaßen: Stahl bis 22 mm unter Sauerstoff, Stahl unter Stickstoff bis 6 mm, Edelstahl bis 18 mm und Stickstoff und Aluminium bis 16 mm unter gleichem Schutzgas. Messing und Kupfer können bis 8 mm Blechstärke problemlos geschnitten werden, wie Willuhn aufzeigte. Bei Kupfer haben die Amada-Spezialisten unter Idealbedingungen sogar eine kleeblattartige Kontur bis 10 mm problemlos herstellen können. Auch Titan ist noch bei über 15 mm kein Problem (Siehe Bildergalerie).

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