05.07.12 | Redakteur: Josef Kraus

Wann ist in der Teilereinigung die Bauteilsauberkeit in Ordnung? Vor Kurzem hat der Anlagenhersteller BVL Oberflächentechnik, Emsbüren, bei einem Seminar darauf Antwort gegeben.
„Die Bauteilsauberkeit hängt maßgeblich vom Zustand des Reinigungsmediums ab“, erläuterte BVL-Projektleiter Daniel Decker. Nur wenn der Verschmutzungsgrad des Reinigungsbads noch nicht zu hoch sei, sichere die Teilereinigung die Fertigungsqualität.
Mit dem Thema Prozesssicherheit kam Decker zum Kern des Praxisseminars, das der Anlagenhersteller BVL für Kunden organisiert hatte. So berichteten Teilnehmer von schwankender Bauteilsauberkeit, ohne bislang eine Lösung dafür gefunden zu haben.
Einen vielversprechenden Ansatz präsentierte der BVL-Projektleiter mit dem Kontrollsystem Libelle. Es misst die Badverschmutzung. Dadurch lassen sich die Badwechselzyklen optimieren. Decker sieht darin jedoch nicht den Hauptvorteil der Entwicklung: „Wichtiger ist der Nutzen, der sich aus der fortlaufenden Kontrolle ergibt.“ Sie verhindere, dass der Reinigungsprozess „blind“ verlaufe. Auf dem Seminar wurden außer der Prozesssicherheit auch Anlagenkonzepte, Reinigungsmedien und die VDA 19 thematisiert.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 34395520) | Fotos: BVL Oberflächentechnik
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