AP&T

Produktionssystem für Brennstoffzellen auf Tour

| Redakteur: Stéphane Itasse

In Tokio war das Interesse am Brennstoffzellen-Produktionssystem von AP&T und Cell Impact groß – jetzt geht es an weitere Orte.
In Tokio war das Interesse am Brennstoffzellen-Produktionssystem von AP&T und Cell Impact groß – jetzt geht es an weitere Orte. (Bild: AP&T)

Mit ihrem Konzept zur kosteneffektiven Massenherstellung von Brennstoffzellen stoßen AP&T und Cell Impact auf immer mehr Interesse. Im Jahr 2017 stellt AP&T daher das schlüsselfertige Produktionssystem für Brennstoffzellen unter anderem in Beijing, Stuttgart und Long Beach vor.

Hinter dem wachsenden Interesse am Brennstoffzellen-Produktionssystem steht, dass immer mehr Automobilhersteller auf Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb setzen. Am schnellsten verläuft die Entwicklung in der asiatischen Automobilindustrie, ganz besonders in China, wie AP&T mitteilt.

Kunden wollen Produktionssystem für Brennstoffzellen gleich einsetzen

Dieser Trend wurde auch auf der Fuel Cell Expo 2017 im März in Tokio bestätigt. „Ich war überrascht, wie schnell sich die Nachfrage entwickelt hat. Mittlerweile sind sehr viele an Produktionsanlagen für Brennstoffzellen möglichst mit unmittelbarer Lieferung interessiert“, sagt Kimi He, zuständig für die Geschäftsentwicklung beim schwedischen Pressenbauer.

In den kommenden Wochen will AP&T auf drei weiteren Veranstaltungen zu Wasserstoff- und Brennstoffzellenantrieb vertreten sein:

  • der China International Hydrogen and Fuel Cell Exhibition and Conference in Beijing vom 28. bis 30. August,
  • dem EVS30 – International Electric Vehicle Symposium & Exhibition in Stuttgart vom 9. bis 11. Oktober sowie
  • dem Fuel Cell Seminar & Energy Expo (FCS&EE) in Long Beach vom 7. bis 9. November.

Das Produktionssystem für die Massenherstellung von Brennstoffzellen basiert laut Mitteilungen auf den Erfahrungen des schwedischen Pressenbauers mit Fertigungslinien zur Herstellung von Wärmetauscherplatten. Dank der Hochgeschwindigkeitsumformung, auch adiabatische Umformung genannt, von Cell Impact wird die Umformbarkeit des Stahls verbessert und somit die Herstellung komplexerer und passgenauerer Muster oder auch die Verringerung der Materialstärke ermöglicht. In diesem Jahr hat bereits der Brennstoffzellenhersteller Suzhou China Hydrogen die ersten Prototypplatten bestellt, die nach dem neuen Konzept produziert werden sollen.

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