Strack Norma

Schieber vervollständigt Normschieberreihe

| Redakteur: Frauke Finus

Der Power Max light von Strack Norma.
Der Power Max light von Strack Norma. (Bild: Strack)

Die Anforderung nach einer Reduzierung der Werkzeugkosten bei den Automobilherstellern hat Strack Norma zum Anlass genommen, das neueste Mitglied des bekannten Power-Max-Schieberprogramms zu entwickeln. Er ist als Alternative für Produktreihen gedacht, die nur in geringeren Stückzahlen oder Kleinserien laufen, wie das Unternehmen mitteilt.

Diese Power-Max-light-Serie ist für 250.000 - 750.000 Hub vorgesehen, was dem Bereich der Güteklasse 2 entspricht, wie der Hersteller mitteilt.

Strack Norma wurde nach eigenen Angaben schon zur Einführung des Power Max Normschiebers im Jahr 2008 mit der am Markt voranschreitenden Änderung der Schieberanforderungen konfrontiert. Waren es zum einen die deutlich höheren Stückzahlen, die durch Plattformkonzepte gefordert waren, wuchs zum anderen gleichzeitig die Modellpalette der Automobilhersteller. Dies machte nach Unternehmensangaben neue Konzepte zur Verkürzung der Durchlaufzeit im Werkzeugbau erforderlich. Zusätzlich kommen immer mehr hochfeste Bleche zum Einsatz, die die Werkzeugkomponenten an die Belastungsgrenzen führen, heißt es weiter.

Auch bei geringen Stückzahlen wirtschaftlich

Standardprogramm erfüllt diese Anforderungen und gibt mit den drei Ausbauvarianten Basis, Medium und Premium gleichzeitig jedem Konstrukteur eine hohe Flexibilität in der Konstruktion, wie das Unternehmen mitteilt. Mit diesem Standardprogramm sind Stückzahlen weit über 1.000.000 Hub (Güteklasse 3) problemlos erreichbar, heißt es.

Durch die vielen Derivate der Automobilhersteller gibt es aber auch Produktreihen, die nur in geringen Stückzahlen laufen. Hier ist zur Reduzierung der Werkzeugkosten ein zuverlässiger Schieber gefordert, der zwar ausreichend große Kräfte zur Verfügung stellt, aber den Geldbeutel gleichzeitig nicht zu sehr belastet, so Strack. Das Power-Max-light-Programm ziele genau auf diese Anwendungsfälle ab. Großer Wert wurde auf die Kompatibilität der Außenabmessungen und Anschraublöcher zum bestehenden Power-Max-Standardprogramm gelegt. Einsparungen konnten nach Unternehmensangaben unter anderem durch eine neue patentierte Flachführung erzielt werden. Eine Führung direkt gegen Guss, gepaart mit der Verringerung von Bauteilen und einer vereinfachten Bearbeitung führe hier zu einer deutlichen Reduzierung der Preise, heißt es weiter.

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