Perndorfer / ANT

Strategische Partnerschaft fürs Wasserstrahlschneiden

| Redakteur: Frauke Finus

Perndorfer als Spezialist für die Injektion und ANT als Experte für die Suspension gehen eine strategische Partnerschaft ein.
Perndorfer als Spezialist für die Injektion und ANT als Experte für die Suspension gehen eine strategische Partnerschaft ein. (Bild: Perndorfer)

Die ANT AG und die Perndorfer Maschinenbau KG haben jetzt bekannt gegeben, dass sei eine strategische Partnerschaft eingehen. Sie kombinieren ihr Know-how im Wasserstrahlschneiden, um noch besser auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können, wie es heißt.

Unternehmen, die das Wasserstrahlschneiden anwenden, kennen seine Vorteile, aber auch seine Grenzen. Es werden zwei Wasserstrahl-Schneidverfahren unterschieden: das Injektions- und das Suspensionsverfahren. In der Industrie wird bis dato das Injektionsverfahren angewendet, da dieses im Gegensatz zum Suspensionsverfahren kontinuierlich läuft. Seit diesem Jahr zieht die Suspension mit Con-Sus nun aber nach, wie Perndorfer mitteilt.

Geringere Drücke, schwierige Materialien, große Dicken, alles kein Problem mehr für den effizienten Suspensionstrahl. Seine Kraft entwickelt der Strahl an der Düse, wo er im Gegensatz zur Injektion kein Abrasivmittel und somit auch keine Luft ansaugt (Mischkammer), wie Perndorfer mitteilt. Ausschließlich Wasser und Abrasivmittel werden bei der Suspension vorab ohne Luft in einem Behälter unter Hochdruck gesetzt und durch die Düse gepresst. Das Ergebnis ist ein vielfach höherer Wirkungsgrad, der den Suspensionstrahl Beton und Stahl bis zu 50 cm Dicke schneiden lässt und das bei 2.500 bar, heißt es weiter.

Größere Bandbreite an Dicken können bearbeitet werden

Perndorfer als Spezialist für die Injektion und ANT als Experte für die Suspension bieten dem Markt durch eine strategische Partnerschaft die Vorteile beider Systeme in einer Komplettlösung, wie beide Unternehmen mitteilen. Was bedeutet das für die Industrie? Schneiden bei bis zu dreifach höherer Geschwindigkeit gegenüber der Injektion und mit einer höheren Qualität, ist nun möglich, heißt es weiter. Es wird eine größere Bandbreite an Dicken abgedeckt wird. Vor allem aber können zukünftig auch problemlos Materialien wie Keramiken, Edelstahl und Komposit geschnitten werden, heißt es weiter.

Ob die Anschaffung neuer Komplettsysteme oder die Anbindung von Con-Sus in das bestehende Schneidsystem. Mit der Pumpe Servojet 4000, die ein einfaches Umschalten zwischen Suspension und Injektion ermöglicht und einer Anpassung der Steuerung, steht der Einbindung von Con-Sus und der Zukunft des Wasserstrahlschneidens nach Unternehmensangaben nichts mehr im Wege.

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