Salomon Automation

Russischer Fleischriese setzt auf Automatisierung

08.10.2008 | Redakteur: Volker Unruh

Mikojan, einer der größten Fleisch- und Wurstproduzenten in Russland, hat die Grazer Salomon Automation als Generalunternehmer mit der Automatisierung seines Lagers in Moskau beauftragt und ist damit das erste Unternehmen aus der Fleischbranche in Russland, das auf automatisierte Kommissionierprozesse setzt.

Entscheidungsgründe dafür waren der hohe Personalbedarf im konventionell geführten Lager — allein in Moskau arbeiten zur Zeit 500 Mitarbeiter im Lager —, die bessere räumliche Nutzung und die damit verbundene Steigerung der Kapazität, die komplexen Lieferstrukturen sowie das weitere geplante Wachstum.

Salomon Automation agiert als Generalunternehmer

Als Generalunternehmer ist Salomon für Stahlbau und Lagertechnik, Projektmanagement, Inbetriebnahme und Schulung verantwortlich. Zur Lagerverwaltung sowie zur Materialfluss- und Kommissioniersteuerung aller Lagerbereiche wie AKL, manueller Bereich oder Tiefkühllager wird die Salomon-Lagersoftware Wamas eingesetzt.

Ein neues, hochdynamisches Pufferlager versorgt automatisch zehn Kommissionier- und Etikettierplätze. Die Kommissionierer in der Auftragszusammenstellung werden durch verschiedene, parallel gesteuerte Methoden wie Online oder Pick-by-Light unterstützt.

Hoher Durchsatz im Lager

Mikojan, ein Unternehmen der Exima-Gruppe, beschäftigt 5000 Mitarbeiter. Außer dem Hauptsitz und zwei Produktionsstätten in Moskau betreibt das Unternehmen mehrere Regionallager, die den Groß- und Einzelhandel in Russland beliefern. Täglich werden 400 t Fleisch zu einem 750 verschiedene Artikel umfassenden Fleisch- und Wurstsortiment verarbeitet. 1200 unterschiedliche Aufträge werden täglich kundengerecht zusammengestellt und ausgeliefert. Dazu müssen 350000 Verkaufseinheiten etikettiert und in 35000 Kartons gepackt werden.

Salomon Automation, das kürzlich sein 25. Firmenjubiläum feierte, hat mittlerweile über 370 Beschäftigte an neun Standorten in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Spanien und Ungarn und einen Jahresumsatz von über 52 Mio. Euro.

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