15.10.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse

Der italienische Werkzeugmaschinen-Verband Ucimu hat trotz eines deutlichen Besucherrückganges eine positive Bilanz der Messe EMO Milano 2009 gezogen. Vom 5. bis 10. Oktober waren insgesamt 124660 Fachbesucher zur EMO gekommen, wie der Verband in seinem Abschlussbericht am Donnerstag mitteilt.
Bei der vergangenen EMO in Mailand im Jahr 2003 hatte die Werkzeugmaschinen-Messe noch 155364 Besucher angelockt; zur EMO 2007 in Hannover kamen sogar 166500 Werkzeugmaschinen-Interessierte. Allerdings war der Anteil der ausländischen Besucher auf 41% gestiegen, 2003 hatte er noch bei 38,5% gelegen.
Die meisten ausländischen Fachbesucher kamen laut Ucimu aus Deutschland mit einem Anteil von 12,8%, gefolgt von den USA, Tschechien, Finnland, Frankreich, Japan, Indien, Polen, Russland und der Schweiz. Besucher aus Ländern außerhalb Europas hatten demnach einen Anteil von 40,1% an den gesamten ausländischen Fachbesuchern.
Auch bei den Ausstellern schritt die Internationalisierung der EMO voran. Die asiatischen Aussteller machten nach Angaben des EMO-Veranstalters 19,4% der ausländischen Aussteller aus, auch die USA und Brasilien waren „besonders gut vertreten“.
„Das Angebot von mehr als 1400 Unternehmen aus 39 Ländern auf einer Netto-Ausstellungsfläche von 100000 m² hat weltweit Interesse geweckt“, bilanzierte Pier Luigi Streparava, Generalkommissar der EMO Milano 2009. Die kommende EMO in Mailand findet vom 5. bis 10. Oktober 2015 statt, parallel zur Weltausstellung Expo. Ucimu erwartet zahlreiche Synergien zwischen Werkzeugmaschinen-Messe und Weltausstellung. Mailand könnte wahrscheinlich nicht weniger als 200000 Besucher und 2000 Aussteller anziehen, heißt es.
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