09.06.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier
Automatisiert fertigen ohne Machine Vision – undenkbar. Den MM-Award in der Kategorie Bildverarbeitung heimste die Isra Vision AG ein.
Das Darmstädter Unternehmen überzeugte mit seinem System Mono 3D, das es erstmals erlaubt, die Lageerkennung von Objekten zur Roboterführung mit nur einer Kamera und einem einzigen Bild ohne strukturierte Beleuchtung durchzuführen. Dadurch ist das System nicht nur sehr robust, sondern bietet auch viel Bildverarbeitung für wenig Geld.
Lackierte und folglich spiegelnde Außenhäute von Autos automatisch auf Wellen, Pickel oder Dellen inspiezieren – dies in Technik umszusetzen, ist der Steinbichler Optotechnik GmbH mit Abisreflect gelungen. Dafür gab es verdientermaßen den MM-Award in der Kategorie Sensorik.
Die Abisreflect-Sensoren arbeiten mit Einbild-Technik. was für extrem kurze Belichtungszeiten sorgt. Dadurch werden kontinuierliche Bewegungen des robotergestützten Sensors über die Karosserieaußenhaut möglich, ohne dass Schwingungen oder Fremdlicht berücksichtigt werden müssen.
Viele Varianten, kleinere Stückzahlen und schneller Produktwechsel: Die Antwort heißt flexible Automation. Die passende Lösung kommt von der Artur Bär Maschinenbau GmbH und heißt Contrax Assembly System. Dafür gab es den MM-Award in der Kategorie Montage.
Als „fahrende Werkbank“ transportiert das Contrax Assembly System Werkstücke von einer Montagestation zur nächsten. Die Werkstücke sind dabei auf einem Werkstückträger fixiert, auf dem sie während des gesamten Arbeitsprozesses verbleiben.
Die Fahrzeuge in C-Form fahren mit ihrer offenen Seite an die Zielstation heran. Dort werden die schwimmend gelagerten Werkstückträger durch einen höhenverstellbaren Auslegertisch leicht angehoben und mit hoher Genauigkeit zentriert. Das zentral gesteuerte System bietet höchste Flexibilität und macht feste Verkettungen zwischen den einzelnen Arbeitsstationen überflüssig.
Kleinteilehandling bedeutet Dynamik, Präzision und Zuverlässigkeit auf engstem Raum Der neue Miniatur-Parallelgreifer von Schunk wird diesen Anforderungen rundum gerecht. Denn mit 25% mehr Greifkraft sorgt der MPG-plus für zusätzliche Performance bei Handhaben kleiner Teile.
Kombiniert haben die Schunk-Ingenieure Ovalkolbenantrieb und Wälzführung. Mehr Performace bedeutet für den Anwender mehr Output und damit mehr Wirtschaftlchkeit. Den Juroren war das einen MM-Award in der Kategorie Greifer wert.
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