Mensch-Maschine-Interaktion
Absicherungsmodus ermöglicht Zusammenarbeit von Mensch und Roboter im Produktionsprozess
27.08.2010 | Redakteur/Autor: Jürgen Schreier
Universal Robots, dänischer Hersteller von flexiblen Industrieroboterarmen, hat einen Absicherungsmodus zur reibungslosen Zusammenarbeit von Mensch und Maschine auf engstem Raum entwickelt und für die Kollaboration zertifizieren lassen. Schutzgitter, wie in der Robotik üblich, können entfallen.
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Roboter UR-6-85-5-A hat normierte Prüfung bestanden
Das Zentrum für Materialtestverfahren des Dänischen Technologieinstituts hat in einem Prüfverfahren die Betriebseigenschaften des Roboterarms von Universal Robots getestet. Der Bericht stellte fest, dass der UR-6-85-5-A den entsprechenden Begrenzungen innerhalb der gewählten Prüfbereiche entspricht. Das Prüfverfahren erfüllte die Testanforderungen gemäß der geltenden Roboternorm EN ISO 10218-1:2006, 5.10. („Anforderungen an den kollaborierenden Betrieb“) und Item 5.10.5. („Bauartbedingte Leistungs- und Kraftbegrenzung“).
Der Roboter darf damit auch in unmittelbarer Nähe zu menschlichen Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Für eine finale Freigabe des Roboterarbeitsplatzes muss jedoch weiterhin eine Risikoabschätzung erfolgen. Je nach Anwendungsart und Produktionsumgebung sind dann gegebenenfalls weitere Sicherheitsvorkehrungen notwendig.
Roboter kann an jedem Punkt im Produktionsablauf selbstständig arbeiten
Der UR-6-85-5-A Industrial Robot ist ein sechsgliedriger Knickarmroboter und das Hauptprodukt von Universal Robots. Der Roboterarm ist leicht handhabbar, da die Benutzerführung intuitiv über eine grafische Benutzeroberfläche erfolgt. Der Roboter kann laut Hersteller von jedem Werker bedient werden. Er arbeitet selbständig und muss im laufenden Betrieb nicht durch zusätzliches Personal überwacht werden.






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