Motek 2010

Bedarf an Prüf- und Montageautomatisierung soll nachhaltig steigen

13.09.2010 | Redakteur: Rüdiger Kroh

Messeunternehmer Paul E. Schall zeigt sich zur Motek 2010 optimistisch. Bild: Kroh

„Mehr und mehr haben die Produzenten begriffen, dass sie nur mit angepasster Automatisierung ihre Chancen wahren können“, nannte Messeunternehmer Paul E. Schall auf der Eröffnungspressekonferenz zur Messe Motek 2010 eine Erkenntnis der Wirtschaftskrise. Zudem hätten die Hersteller und Anbieter von Automatisierungseinrichtungen die Krise hinter sich gelassen.

Die Automatisierer und würden unisono von deutlich mehr Aufträgen und vor allem von wachsenden Auftragsbeständen sprechen. Daraus folgerte Schall: „Der Produktions- und Montageautomatisierung, der Robotik und dem Industrial Handling, der Zuführtechnik und dem Materialfluss stehen goldene Zeiten bevor.“ Der Bedarf in diesen Segmenten werde somit nachhaltig steigen und sich auf einem hohen Niveau einpendeln.

Motek will langfristig die adäquate Business-Plattform der Automatisierung sein

„Die Motek sehen wir als Welt-Leitmesse der Branche bestens dafür gewappnet, dem Markt langfristig die adäquate Business-Plattform zur Verfügung stellen zu können“, urteilte Schall. Die 29. internationale Fachmesse für Montage, Handhabungstechnik und Automation bietet dafür, gemeinsam mit der 4. Bondexpo, auf über 60000 m2 Brutto-Ausstellungsfläche das passende Produktangebot.

Gemeinsam verzeichnet das Messeduo über 1000 Aussteller, wobei die Auslandsbeteiligung mit 144 Anbietern noch nie so hoch war. „Wir haben deshalb die berechtigte Hoffnung, dass die nächsten Tage von guten Geschäften gezeichnet sein dürften“, meinte Messeunternehmer Schall.

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