18.03.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Karlsruhe (as) – „In Zukunft wird die Rohstoffverfügbarkeit, also der ungehinderte Zugriff auf Rohstoffe, im globalen Wettbewerb über die volkswirtschaftliche Spielberechtigung entscheiden“, so Prof. Dr. Reimund Neugebauer. Der Leiter des Chemnitzer Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU war Redner bei den 9. Karlsruher Arbeitsgesprächen zur Produktionsforschung 2008.
Er fordert ein Umdenken der Unternehmen „von heute maximalen Gewinn aus minimalem Kapital zu maximaler Wertschöpfung aus minimalen Ressourcen“. Für die Förderung der Forschung zur „Energieeffizienz in der Produktion“ hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 50 Mio. Euro bereitgestellt.
Dr. Wolfgang Stöffler, Unterabteilungsleiter Schlüsseltechnologien – Produktionsforschung im BMBF, bezeichnet das Geld „als einen Klebstoff, der die richtigen Leute zusammenbringt.“ Firmen und Hochschulen seien oft erstaunt, dass in derselben Stadt die Leute seien, die man immer schon gebraucht habe.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 245918) | Archiv: Vogel Business Media
Kommentar zu diesem Artikel abgeben