Salzgitter AG

Mit neuer Warmbandtafelanlage Wachstum weiter gestärkt

29.04.2008 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Nahmen die neue Warmbandtafelanlage bei der Salzgitter AG in Betrieb: (von rechts) Johannes Nonn (Geschäftsführung Salzgitter Flachstahl), Hans Fischer (Vorstand Stahl Salzgitter AG), Dr. Wolfgang Leese (Vorstandsvorsitzender Salzgitter AG), Ulrich Grethe (Geschäftsführung Salzgitter Flachstahl), Karsten Matthies (Betriebsdirektor Warmbandwalzwerk) Bild: Salzgitter AG

Salzgitter (dk) - Die Salzgitter Flachstahl GmbH präsentierte ihren Kunden und Partnern kürzlich eine neue Warmbandtafelanlage. Die neue Anlage mit einer Investitionssumme von 20 Mio. Euro ist ein weiterer Baustein der Wachstumsstrategie Salzgitter Stahl 2012, mit der die Offensive in hochwertige Stahlprodukte fortgesetzt wird.

Der Salzgitter Konzern positioniert sich hiermit als erfolgreicher Nischenplayer mit Wettbewerbsvorteilen durch enge Kundenbeziehungen, Qualität der Produkte, Flexibilität und Produktivität. Diese Strategie beinhaltet als ein wesentliches Ziel die Ausrichtung auf hochfestes und höchstfestes Warmband. Außer dieser Erweiterung des Lieferportfolios wird auch eine Mengenverschiebung zu diesen höherwertigen Produkt-Markt-Segmenten hin angestrebt, heißt es. Damit wird den gestiegenen Anforderungen des Marktes mit seinen gestiegenen Ansprüchen Rechnung getragen.

Detaillierte Marktanalysen haben für den europäischen Bandblechmarkt einen Bedarf an höchstqualitativen Laserblechen von über 1,2 Mio. t aufgezeigt.

Die Besichtigung der neuen Anlage bot genügend Raum für detaillierte Gespräche zwischen den Stahlexperten. Auf besonderes Interesse stießen die Leistungsmerkmale der neuen Anlage.

Mit der neuen Anlage fertigt die Salzgitter Flachstahl GmbH Blechtafeln in hoch- und höchstfesten Qualitäten bei exzellenten Ebenheits- und Abmessungstoleranzen. Die Besonderheiten der neuen Warmbandtafelanlage in Salzgitter sind vor allem die hohe Antriebsleistung der Richteinheit, die in Kassettenbauweise ausgeführt ist. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Steifigkeit des Richtaggregats durch die Vorspannung des Gerüstes zu erhöhen und so ein Auffedern der Richtrollensätze auszugleichen. Die neue Anlage wird Tafeln in einer Dicke von 2 bis 9 mm bis zu einer Streckgrenze von 1100 MPa und von 2 bis maximal 16 mm bis zu einer Streckgrenze von 850 MPa tafeln können. Die Anlagenkonfiguration erlaubt eine maximale Breite von 2000 mm und eine Fertigungslänge zwischen 1000 mm und 16000 mm.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 254209) | Archiv: Vogel Business Media