Proform 2008

Erste Kongressmesse für Verbundteile war erfolgreich

19.06.2008 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Adolf Edler von Graeve, markterfahrener Initiator der Proform in Dortmund, erkennt: „Durch eine weiterführende Wertschöpfung bei Stanzteilen mit Kunststoffummantelung können Unternehmen bessere Marktpreise erzielen.“

Als erste Messe zeigte die Proform 2008 in Dortmund die gesamte Prozesskette für Metall-Kunststoff-Verbundteile. Es wurden jede Menge Anwendungsbeispiele präsentiert. Technik, Verfahren und Prozessintegration wurden im begleitenden Forum facettenreich diskutiert.

Der Veranstalter – die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH – zeigte sich durch seinen Geschäftsführer Stefan Baumann sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Unsere Zielmarke auf Ausstellerseite lag bei 125. Eine Handvoll mehr sind es dann geworden“, sagt der Messechef. Und auch der Initiator, Adolf Edler von Graeve, der die Notwendigkeit eines solch spezifischen Events erkannt hatte, äußerte sich positiv und stellte fest, „dass Unternehmen durch die erweiterte Wertschöpfungskette auf dem Markt bessere Preise erzielen können“.

Nachfrage nach Metall-Kunststoff-Verbundteilen steigt

Dr. Uwe Marx, Präsident der Diehl Augé Découpage (Nürnberger Diehl-Gruppe): „Die Automobilbranche wie auch die Weißwarenindustrie oder Elektronikbranche haben gesteigerten Bedarf an Metall-Kunststoff-Verbundteilen; integrierte Prozesse sind dabei auf dem Vormarsch.“Bilder: Kuhn
Dr. Uwe Marx, Präsident der Diehl Augé Découpage (Nürnberger Diehl-Gruppe): „Die Automobilbranche wie auch die Weißwarenindustrie oder Elektronikbranche haben gesteigerten Bedarf an Metall-Kunststoff-Verbundteilen; integrierte Prozesse sind dabei auf dem Vormarsch.“Bilder: Kuhn

Dies konnte Dr. Uwe Marx bestätigen. Marx ist Präsident der Diehl Augé Découpage (zur Nürnberger Diehl-Gruppe gehörend) und gilt als einer der großen Automobilzulieferer für Metall-Kunststoff-Verbundteile. „Solche Teile liegen eindeutig im Trend und es werden täglich mehr und mehr Anwendungen, weil die Automobilindustrie diese Produkte stark nachfragt“, berichtet Marx aus seiner Erfahrung.

Nach seiner Ansicht werden aus Kostengründen die früher nachfolgenden Fertigungsverfahren weitgehend eliminiert und von integrierten Prozessen, möglichst in einer Maschine, abgelöst.

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