Materialica 2008

Messe für Produkt-Engineering ruht auf vier Säulen

26.09.2008 | Autor / Redakteur: Josef Kraus / Josef-Martin Kraus

Produkt-Engineering im Hightech-Bereich ist Gemeinschaftsarbeit: von der Werkstoffauswahl bis zur Qualitätsprüfung. Bild: Munich-Expo

Die Materialica wird in vier Schwerpunktmessen unterteilt. Das ermöglicht es laut Veranstalter, Trends beim Produkt-Engineering mit Hightech-Werkstoffen transparenter zu machen. Zudem sorgen sieben Fachkongresse für Informationstiefe. Dort geht man auf Werkstofftrends anwendungsbezogen ein.

In der Materialica sieht der Veranstalter mehr als eine Zuliefermesse. „Sie ist eine Leitmesse für Produkt-Engineering in Hightech-Bereichen“, erläutert Robert Metzger, Geschäftsführer der Munich-Expo Veranstaltungs GmbH, München. Um dabei die Prozessketten in wichtigen Werkstoffbereichen besser abzubilden, wird sie erstmals in vier Schwerpunktmessen unterteilt. Seit zwei Jahren geschieht das bereits erfolgreich bei den Faser-Verbundwerkstoffen. Nun wird diese Bündelung der Aussteller auch bei Leichtmetallen, technischer Keramik sowie den Oberflächen vorgenommen.

So ist die 11. Materialica, die vom 14. bis 16. Oktober 2008 in München stattfindet, in die Messen Composites, Metal Light, Ceramics und Surface unterteilt. Trendthemen wie Nanotechnik und der Ausstellungsbereich Testing & Research sind in Sonderschauen gebündelt oder anwendungsbezogen in die einzelnen Messen integriert, die laut Metzger „wie Säulen die Dachmarke Materialica tragen“. Insgesamt erwartet der Munich-Expo-Geschäftsführer dadurch eine größere Transparenz: vom Konstruktionswerkstoff bis zum Fertigteil. In jeder Prozesskette soll der Dialog zwischen Aussteller und Besucher intensiviert werden.

Zur Materialica werden rund 300 Unternehmen erwartet

Metzger ist vom Erfolg dieses Konzepts überzeugt. So war für ihn schon im Frühjahr klar, dass die Ausstellungsbereiche technische Keramik und Oberflächenveredelung diesmal größer sind als im vergangenen Jahr. Auch bei den anderen Bereichen hat er einen Aufwärtstrend registriert. Insgesamt werden auf der Materialica gut 300 Unternehmen vertreten sein. Dazu kommen sieben Fachkongresse, die laut Metzger mehr bieten als ein Rahmenprogramm. Dort greifen Experten Trends beim Produkt-Engineering in unterschiedlichen Hightech-Bereichen auf, wie dem Automobilbau, der Luftfahrttechnik und dem Maschinenbau.

Dabei wird es Verbindungen zu den einzelnen Messen geben. So sind die Chancen nicht schlecht, dort Entwicklungen wiederzufinden, die in einem der Kongresse erörtert wurden. Dadurch könnten sich Ansätze für gemeinsame Projekte ergeben. Schließlich ist Produkt-Engineerig in Hightech-Bereichen meist Gemeinschaftsarbeit. Das lässt jedenfalls der hohe Anteil an Messebesuchern mit leitenden Positionen vermuten: Im vergangenen Jahr traf dies auf gut jeden Zweiten der über 7000 Besucher aus 43 Ländern zu.

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