Bonfiglioli

Motoren- und Getriebe-Hersteller wächst in Deutschland stark

04.02.2009 | Redakteur: Reinhold Schäfer

Thomas Becker, Geschäftsführer der Bonfiglioli Deutschland GmbH ist für 2009 optimistisch: „In den vergangenen fünf Jahren haben wir den Umsatz in Deutschland mehr als verdoppelt.“ Bild: Schäfer

2008 hat der Antriebstechnik-Produzent Bonfiglioli nach vorläufigen Zahlen mit 662,3 Mio. Euro einen neuen Rekordumsatz erzielt. Mit einem Wachstum von 8,4% im Vergleich zum Vorjahr blieb das italienische Unternehmen zwar unter den eigenen Zielen, konnte aber den negativen Markttendenzen insbesondere in Südeuropa trotzen. Weit besser entwickelte sich der Umsatz in Deutschland.

Nach Aussage von Thomas Becker, Geschäftsführer der Bonfiglioli Deutschland GmbH in Neuss, waren es 20,7% mehr als im Vorjahr, nämlich 124,9 Mio. Euro, aber „etwas weniger als wir 2008 budgetiert hatten“. Davon erwirtschaftete die Vertriebsniederlassung in Deutschland 78,2 Mio. Euro, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von knapp 20% entspricht.

Zweites Halbjahr enttäuscht den Antriebstechnik-Spezialisten

Nach großem Optimismus im ersten Halbjahr wurde das zweite Halbjahr 2008 den Erwartungen nicht gerecht, so Becker. In das neue Jahr 2009 gehe Bonfiglioli mit dem Ziel, das Vorjahresniveau zu halten. Trotzdem will Bonfiglioli unbeirrt weiter investieren, um für den kommenden Aufschwung vorbereitet zu sein.

Während das vergangene Jahr für Bonfiglioli sehr zufriedenstellend verlief, erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr schwere Zeiten insbesondere im Geschäftsfeld Mobile Solutions, denn die Baumaschinenindustrie vermeldet stark sinkende Auftragszahlen, so Becker, die in der Lieferkette direkt auf Bonfiglioli durchschlagen.

Motoren und Getriebe für Windenergie gefragt

Andererseits gebe es sehr positive Aussichten im Markt der erneuerbaren Energien. „Bonfigliolis Antriebstechnik für Windenergieanlagen, Biogas- und Photovoltaikanlagen sind weiterhin sehr stark nachgefragt. Sehr erfolgreich läuft in diesem Sektor auch das Geschäft mit Einspeiseeinheiten für Solarkraftwerke“, erläutert Becker.

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