Stanztechnik-Messe
Stamping-Days präsentiert Trends in der Stanz- und Hochleistungsstanztechnik
06.04.2009 | Autor: Dietmar Kuhn
Die Messe International Stamping-Days zeigt sich in neuem Gewand. Zum ersten Mal präsentieren am zentralen Messeplatz Karlsruhe außer nationalen auch internationale Unternehmen aus der gesamten Metallbe- und -verarbeitungsbranche ihre Produkte.
Gesamte Wertschöpfungskette der Stanztechnik
Am 5. und 6. Mai wird in Karlsruhe all das präsentiert, was Unternehmen an Maschinen, Werkzeugen, Ausrüstung und Dienstleistung für die Stanz- und Hochleistungsstanztechnik benötigen. Gregor Bischkopf, Messemanager des Veranstalters Canon Communications, unterstreicht: „Die parallele Durchführung der drei Messen führt dazu, dass wir ein kombiniertes Event für die gesamte Industrie der Metallver- und -bearbeitung entstehen lassen. Auf der Stamping-Days wird die gesamte Wertschöpfungskette der Stanztechnik vorgeführt und auf der Inter-Part finden die Automobil- und Maschinenbauer wichtige Zulieferteile aus Metallen und Kunststoffen, die letztendlich von den Ausstellern der Surfacts veredelt werden können, da sich hier alles um das Thema Oberflächentechnik und -behandlung dreht.“ Die Messe findet in Südwestdeutschland und damit im Reigen der Metallverarbeitungsbranche Europas statt.
Gerade in Krisenzeiten ist erhöhtes Engagement in Sachen Marketing und Innovationen gefragt. Bischkopf zeigt sich daher in Bezug auf den Messerfolg zuversichtlich. Er geht bei allen drei Messen von rund 150 Ausstellern und 2500 Fachbesuchern aus. Insgesamt wird die Messe internationaler: So stellen jetzt auch erstmals Unternehmen aus Skandinavien und den USA aus. Darüber hinaus sind Firmen aus der Schweiz, Österreich, Italien und weiteren europäischen Ländern vertreten.
+ International Stamping Days
Stanzunternehmen stellen ihr komplettes Portfolio vor
Schnell und übersichtlich können sich die Besucher auf der International Stamping-Days über das Gesamtportfolio von Stanzunternehmen informieren – von Maschinen- und Werkzeugproduzenten bis hin zu Herstellern von Stanzteilen. Dabei sind verschiedenste Branchen vertreten: vom Maschinenbau, dem Stahl- und Leichtmetallbau, der Telekommunikation, Automobil-industrie, Feinmechanik, Optik, Elektrotechnik und Mikroelektronik bis hin zur Medizintechnik. Insbesondere Firmen, die in der Medizintechnik tätig sind, identifizieren sich durch den Sonderbereich Medi-Part als Lieferanten für diesen boomenden Industriesektor.
Positiv äußert sich ebenfalls Dr.-Ing. Günter Stephani, Abteilungsleiter am Dresdener Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Materialforschung IFAM: „Wir sehen es als Vorteil, dass zeitgleich mehrere Messen stattfinden. Das eröffnet sehr effizient weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme, wie beispielsweise auch zur Surfacts.“ Das Fraunhofer IFAM präsentiert auf der Inter-Part neue multifunktionelle Leichtbauwerkstoffe, die sich insbesondere durch ein extrem geringes spezifisches Gewicht auszeichnen.
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