17.04.2009 | Redakteur: Josef-Martin Kraus
Technisches Highlight des Sauerländer Ausstellers Sundwiger auf der Hannover-Messe 2009 ist die Präsentation des Verfahrens First Solus. Laut Alexander Zuchowski, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Sundwiger Drehtechnik GmbH, verschiebt es die Anwendungsgrenzen im Oberflächen-Finish weiter nach oben. Daraus ergebe sich eine Qualitätsverbesserung, die mit Plagiaten nicht mehr möglich sei.
Spezialisiert auf die Fertigung komplexer Dreh- und Frästeile, einschließlich Oberflächenveredelung, präsentiert sich der Dienstleister auf der Messe als Bauteil-, Komponenten- und Systemlieferant. Die komplette Prozesskette kann abgedeckt werden: vom Designentwurf über den Prototypenbau und die Vorserienfertigung bis hin zur Systemmontage.
Mit dem Verfahren First Solus stärkt Sundwiger dabei das Prozessglied der Oberflächenveredelung. So lassen sich damit die Qualität von Dekoroberflächen sowie die Haftungseigenschaften, die Gleitfähigkeit und Passgenauigkeit ohne Nachbearbeitung weiter steigern. Das Ergebnis sind zum Beispiel dekorative Messing-, Kupfer-, Rotguss-, Eco-Brass- und Aluminiumoberflächen, die keine sichtbare Drehspur enthalten.
Dabei wird laut Zuchowski eine Rauigkeit RZ kleiner 0,4 erreicht, auch bei komplexen Konturen, inklusive Innenkonturen, unter Einhaltung kleinster Radien: bis zur Untergrenze von 0,1 mm. Stabile Konturenübergänge bis zur Scharfkantigkeit ermöglichten ein spaltfreies Fügen einzelner derart gefertigter Bauteile.
Außerdem hat das Verfahren den Vorteil, dass keine Verunreinigungen zum Beispiel aufgrund der Verwendung von Polierpasten zustande kommen. Die Folge sei eine Reduktion der Ausschusskosten bei der Oberflächenveredelung.
Sundwiger Drehtechnik GmbH auf der Hannover-Messe 2009: Halle 5, Stand B04
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 296027) | Archiv: Vogel Business Media
Kommentar zu diesem Artikel abgeben