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Virtualisierung

Virtuelle Prozessketten verkürzen die Produktentwicklung

 

12.05.2009 | Autor: Frank Grabow

 

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Alle Analyse-Ergebnisse flossen in ein 3-D-Modell ein

Das Rechenergebnis einer FEM-Analyse konnte nun auf verschiedene Arten ausgewertet werden. Sehr nützliche mechanische Größen, wie Steifigkeitsermittlungen, Festigkeitsanalysen in der Statik und Schwingungsanalysen ließen sich so durchführen. Nachdem alle Erkenntnisse in das 3D-Modell eingeflossen waren, wurden die Fertigungsteile über Datenschnittstellen an ein CAM-System übergeben. Dort wurden Maschinengrößen, Maschinentyp, Werkzeugwahl, Zustellung sowie Vorschub, Schnittgeschwindigkeit, Start und Endpunkt des Werkzeuges parametriert und auf den jeweiligen Werkstoff angepasst.

Nachdem die virtuelle Fertigung störungsfrei und ohne Kollisionen ablief, wurden die CAM-Daten an die reale Fertigung übergeben. Daraus entstand ein realer Prototyp, der Grundvoraussetzung für die Entwicklung des Prüfstandes wurde. Nach nur zwölfwöchiger Entwicklungszeit und anschließender Fertigung wurde die Prüfanlage bei Airbus montiert. Von der Auftragserteilung bis zur Inbetriebnahme waren nur fünf Monate vergangen.

Frank Grabow ist Betriebsleiter bei der IW Maschinenbau GmbH in 34266 Niestetal und Entwicklungsleiter des Netzwerks Die Maschinenbau-Partner.

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Redakteur/Autor: Peter Steinmüller
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