15.09.2009 | Redakteur: Stéphane Itasse
Honsel zeigt als Spezialist für Leichtbaukonzepte ihre Verarbeitungstechniken des Gießens, Strangpressens und Walzens von Aluminium- und Magnesiumbauteilen.
Böllhoff zeigt erstmals ein komplett neu entwickeltes Fügeverfahren, heißt es weiter. Es ermögliche das Fügen und das Produzieren einer geschlossenen Verbindung hochfester Mischwerkstoffe. Verbindungen aus Aluminium, Stahl und Kunststoff sowie Misch-, Mehrlagen-, und Hybridverbindungen könnten erstmals mit hoher Geschwindigkeit verfügt und geschlossen verbunden werden.
Das Antriebskonzept des „Light Car“ soll erst gar keine Abgase entstehen lassen, denn es setze auf einen reinen Elektroantrieb: Die Antriebsaggregate kommen von Protean Electric Ltd. mit Sitz in Alton/England. Zwei Radnabenmotoren in den Hinterrädern würden in Verbindung mit einer ins Chassis integrierten Lithium-Ionen Batterie der Gaia Akkumulatorenwerke GmbH zukünftig für den Vortrieb sorgen.
Die Edag-Gruppe betreibt nach eigenen Angaben das Engineering der Batterie inklusive der Fertigungsoptimierung, um in Zukunft eine maximale Systemleistung von 152 PS mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140km/h sowie einer maximalen Reichweite von 150km anzustreben. Mit dem Direktantrieb RWD (rear-Wheel-Drive) und einer lenkbaren Hinterachse sei eine weitere Basis für ein leichtes und wendiges Auto gegeben.
In den Glasscheiben zeichnen (O)LED Leuchtkörper die Konturen der Front- und Heckscheinwerfer, heißt es weiter. Wie bei der Einrichtung eines Multimediagerätes sei beim „Light Car“ so eine Individualisierung bei der Scheinwerfergestaltung gegeben. Mit Hilfe der (O)LED-Technik sei die Nutzung einer transparenten Heckklappe als Projektionsfläche möglich und eine simple aber effektive Car-to-Car Kommunikation anwendbar.
So werde beispielsweise die Bremsintensität über eine aufleuchtende Skala auf dem Heck dem darauffolgen-den Fahrzeug übermittelt. Weitere Informationen wie ein nahendes Stauende oder eine Abstandsanzeige würden gut sichtbar auf dem Heck angezeigt, ohne dass das folgende Fahrzeug über ein bordeigenes Car-to-Car-Kommunikationssystem verfügen müsse.
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