Hybridica

Die Automobil- und Elektrobranche als stärkster Nachfrager von Hybridbauteilen

26.11.2009 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Mit Kunststoff-Metall-Verbindungen ist die Wertschöpfung in Stanzbetrieben am größten. Bild: Kleiner

Vor dem Hintergrund der nächsten Hybridica, der internationalen Fachmesse für Verbundbauteile aus kunststoffumspritzten Stanzteilen, informierten die Messe München und das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) über aktuelle Trends.

Fakt ist, dass die sogenannten Hybridbauteile immer mehr im Kommen sind. Experten zufolge befassen sich immer mehr Stanzbetriebe mit kunststoffumspritzten Teilen. Die großen Abnehmerbranchen sind vor allem die Automobil- und Elektroindustrie sowie die Medizintechnik.

Hybridbauteile versprechen höhere Wertschöpfung

„Wir werden mit den Hybridbauteilen zwar nicht die riesigen Mengen erzeugen, aber dafür ist bei diesen Teilen die Wertschöpfung weit höher als bei normalen Stanzteilen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Matthias Golle, Stiftungsprofessor für Stanztechnik an der Hochschule Pforzheim. „Einfach fallende Teile werden schon lange in Asien gefertigt“, ergänzt er.

Worauf es bei der Herstellung von Hybridbauteilen ankommt, darüber weiß Dr. Peter Heidemeyer, Geschäftsführer des SKZ, Bescheid: „Dabei kommt es insbesondere auf die Erzielung einer dauerhaft mediendichten Verbindung an, wobei Oberfläche, Werkstoffe, Temperaturen, Abmessungen und Geometrie die entscheidenden Faktoren sind.“ Wie Hybridteile letztendlich hergestellt werden und worauf dabei genauestens zu achten ist, darauf soll die Hybridica im November 2010 in München Antwort geben.

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