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CAD

Digitale Produktentwicklung vereint verteilte Standorte

 

09.03.2010 | Autor: Wolfgang Lynen

 

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In der Vergangenheit arbeiteten die Gießereianlagen-Konstrukteure in einer einfachen, gewachsenen Datenstruktur und in einem Netzwerk ohne Datenmanagement. Es gab kein Änderungswesen mit eindeutiger Versionsvergabe, nur ein Schema und Regeln für den Aufbau einer Konstruktion und ihre Ablage.

CAD-Software muss standortübergreifende Kommunikation erlauben

Solange die Kollegen an einem Standort miteinander reden konnten, funktionierte das recht gut. Aber in einer globalen Organisation, mit Konstrukteuren in der Schweiz, Indien, Italien und Spanien reichte diese Lösung nicht mehr aus.

Deshalb kam sehr schnell die Frage nach der Teamarbeit mehrerer Konstrukteure auf und wie diese Zusammenarbeit der Konstrukteure beispielsweise in Indien organisiert werden könnte. Der damalige Leiter der Business Unit Stranggussanlagen bestand deshalb auf einer systematischen und durchdachten Lösung.

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Die endgültige Lösung gipfeltein einem Gesamt-CAD-System

Wegen der Auto-CAD-Vergangenheit bei SMS Concast lag ein Upgrade auf die Auto-CAD-Inventor-Suite nahe. Die Züricher Ingenieure testeten aber sowohl das PTC-System Pro-Engineer als auch Inventor von Autodesk in entsprechenden Pilotinstallationen.

Es gab einige Mitarbeiter, die Inventor bereits kannten. Deshalb fand Pro-Engineer keine Unterstützung im Haus. Daher lief die CAD-Entscheidung schon recht früh in Richtung der Autodesk-Lösung.

In den Jahren 2002 bis 2003 war bei SMS Concast SAP/R3 eingeführt worden. Für die Verwaltung der 2D-Daten im SAP-System nutzte das Unternehmen zunächst eine einfache Schnittstelle auf der Basis einer Excel-Stückliste. Für die ersten Inventor-Arbeitsplätze existierte zunächst keine Lösung.

3D-CAD-Daten sollen im ERP-System verwaltet werden

Von Beginn an war klar, auch die 3D-Daten sollten im zentralen ERP-System verwaltet werden. Dadurch kam 2006 Cideon als Anbieter der Schnittstelle zwischen Inventor und SAP/R3 ins Spiel. Es gab nur zwei Alternativen – entweder selbst zu programmieren oder die Software von Cideon zu implementieren.

In der Folge besuchten die Verantwortlichen bei SMS Concast damals drei große Unternehmen, die Autodesk Inventor und das SAP-System über diese Schnittstelle gekoppelt hatten. Die Lösung funktionierte überall gut. Deshalb legten sie sich anschließend selbst auf ein Gesamtsystem fest, bestehend aus Autodesk Inventor, SAP-PLM, der Cideon-Schnittstelle und weiteren Cideon-Tools.

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Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
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