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CAD

Digitale Produktentwicklung vereint verteilte Standorte

 

09.03.2010 | Autor: Wolfgang Lynen

 

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Beim Update des CAD-Systems, beispielsweise von Inventor 11 nach Inventor 2009, war es notwendig, die vorhandenen Datenmodelle neu zu berechnen und diese Daten im SAP-Contentserver markiert wieder abzulegen, ohne dabei den alten Datenbestand zu verändern. Der Cideon-CAD-Migrator für SAP PLM übernimmt diese Aufgaben in einem automatischen Prozess (Bild 4).

Konvertierungen wurden von acht auf drei Schritte verringert

Die Cideon-Software Output Management für SAP unterstützt das Plotten kompletter Baugruppen oder Projekte. Grundlage dafür sind die Neutralformate und die Stücklisten aus dem SAP-System. Das Outputmanagement löst sie auf, stellt danach die entsprechenden Dokumente zur Verfügung und gibt sie auf die Plotter aus. Der Anwender kann dabei die gewünschten Formate und Plotter ansteuern.

Statusabhängig erhalten nicht freigegebene Dokumente ein entsprechendes Wasserzeichen. Die Software wurde entsprechend firmenspezifisch erweitert und erzeugt wahlweise einen kompletten Satz von PDF-Zeichnungen als Papierstapel oder als Dateiablage mit PDF-Daten und einer zugehörigen Liste.

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Ziel der SMS-CAD-SAP-Integration war, jegliche Redundanz zu vermeiden. Der Fokus lag dabei vor allem auf den eigenen Prozessen. Das Unternehmen wollte nur drei statt sieben oder acht Schritte haben. Dazu musste es konsequent planen, um beispielsweise Konvertierungsvorgänge zu automatisieren, die früher manuell angestoßen wurden. 20 oder 30 redundante Artikel im System oder die mehrfache Pflege und den damit verbundenen unnötigen Zeitaufwand gibt es nicht mehr.

Automatisierung und Wiedernutzung der CAD-Daten sind deutlich gewachsen

Die Projektlaufzeiten der Anlagenbauer betragen durchschnittlich 24 Monate. Aber mit jedem neuen Projekt nimmt die Produktivität und Datenqualität bei SMS zu. Der Anfangsaufwand in der 3D-Konstruktion war höher als in 2D. Durch die Automatisierungsfunktionen und die Wiederverwendbarkeit der Daten, die in der 3D-Konstruktion deutlich höher sind, stellen sich jetzt die Einsparungseffekte ein.

Inzwischen sind rund 100 Inventor-Arbeitsplätze in Zürich und Pune eingerichtet worden. In Italien und Spanien kommen weitere Systeme hinzu. Im Endausbau werden insgesamt 150 Inventor-Arbeitsplätze im Unternehmen installiert sein. Die Verantwortlichen wollen die Umstellung so schnell wie möglich hinter sich bringen.

Integrierte CAD-Software macht Prozesse sicherer

Die Prozesse laufen jetzt in der neuen, tief und standortübergreifend integrierten Gesamtlösung sicherer ab. SMS Concast kann heute eine Stückliste per Mausklick in eine Bestellung umwandeln, ohne etwas neu zu schreiben. Bei SMS sieht man sich damit noch in der Initialphase. Auf vielen Ebenen sind die Fortschritte bereits erkennbar.

Altgediente Mitarbeiter, die noch am Brett, früher in 2D und jetzt in 3D konstruieren, sind begeistert und arbeiten sehr effizient. Vor allem die Mitarbeiter in Indien waren für die Arbeit mit Inventor schnell zu begeistern.

Die Methodik, die mit Cideon erarbeitet wurde, ist dabei essenziell. Die hohe Akzeptanz der Systeme ist auch der menschlichen und fachlichen Kompetenz der Cideon-Fachleute zu verdanken, die diese Einführung begleitet haben.

Wolfgang Lynen ist EMEA Marketing Campaign Manager Manufacturing Solutions bei der Autodesk GmbH in München.

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Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
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