Produktdatenmanagement

Automatische Klassifikation von Bauteildaten

22.03.2010 | Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

In einem klaren Zeit- und Kostenrahmen strukturiert die Simus Systems GmbH sehr große Datenbestände. Bilder: Simus Systems

In firmenspezifischen Klassifizierungsprojekten bringt Simus Systems Konstruktionsdatenbanken mittels individueller Methodik und moderner Software-Tools in eine einheitliche Struktur. In kurzer Zeit ist mit wenig Aufwand die Basis für eine profitable Wiederverwendung gelegt.

Vorhandene Konstruktionen wiederzuverwenden spart Zeit, reduziert Kosten und senkt das Fehlerrisiko. Doch jede Strategie zur Wiederverwendung ist nur so gut wie die Qualität der Datenbank, auf der sie fußt. Bei sehr großen Datenbeständen erschweren häufig uneinheitliche und ungenaue Benennungen eine effiziente Suche und das Nutzen vorhandenen Wissens. In firmenspezifischen Klassifizierungsprojekten bringt die Simus Systems GmbH Konstruktionsdatenbanken mittels individueller Methodik und moderner Software-Tools in eine einheitliche Struktur. In kurzer Zeit ist mit wenig Aufwand die Basis für eine profitable Wiederverwendung gelegt.

Die Vorteile der Wiederverwendung von CAD-Modellen oder Baugruppen sind bekannt

Konstruktionen erfolgen schneller und in hochwertigerer Qualität, bereits validierte Elemente reduzieren die Fehlerhäufigkeit und Konstrukteure können sich intensiver Sonderanfertigungen widmen, da die Beschäftigung mit Standard- und Normteilen wegfällt.

Aber Wiederverwendung ist leichter gesagt als getan. Erste Voraussetzung bildet dabei das schnelle Auffinden der gesuchten Daten, was nicht jede CAD-Datenbank gewährleistet. Insbesondere in großen Konstruktionsabteilungen mit mehreren Arbeitsplätzen fällt angesichts der zunehmenden Anzahl zu konstruierender Modelle die einheitliche Benennung und Pflege der Daten nicht leicht. Komplexe Namenskonventionen im Unternehmen führen bei manueller Eingabe häufig zu Abweichungen. Undurchsichtigkeiten und Unordnung innerhalb der Datenbank sind die Folgen.

Je länger die Suche nach einem passenden, bereits vorhandenen Bauteil dauert, desto eher wird es neu konstruiert. Wertvolle Arbeitszeit wird verschwendet und viele Tests und Validierungen müssen wiederholt werden. Gleichzeitig schwillt der Datenbestand durch die Doppeleinträge weiter an und verschlimmert die Situation zusätzlich.

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