Hybridica 2010

Hybridbauteile fordern Zusammenarbeit von Metallern und Kunststoffspezialisten

12.11.2010 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Auf der Hybridica 2010 in München präsentierten etwa 130 Aussteller ihre Angebote in der Metall-Kunststoff-Kombination und entsprechenden Fertigungsprozessen. Bild: Kuhn

Mit rund 130 Ausstellern ging die zweite Hybridica — Internationale Fachmesse zur Entwicklung und Herstellung hybrider Bauteile über die Bühne. Die gläserne Fertigung weckte bei den Besuchern besonderes Interesse. Dort präsentierte ein Verbund von spezialisierten Partnerunternehmen die Fertigung eines mit Kunststoff umspritzten Metallclips und machte so die gesamte Prozesskette für den Besucher transparent.

Dabei ist das gezeigte Verbundsystem auch auf andere Fertigungslinien adaptierbar. Ziel dieser Demonstration, an der sich die Unternehmen Arburg, IFC, Kron, TR-Systems Unidor, Thyssen-Krupp, Zetka, Leicht und Creative Automation beteiligten, ist die weitere Optimierung des Herstellungsprozesses von Hybridbauteilen durch Innovation und Automatisierung.

Verfahrenskombination zur Hybridteile-Bearbeitung

Am Stand konnten die Besucher das Zusammenspiel des Stanzens, Spritzgießens, der Bandzuführung, des Schweißens von Bändern sowie der Qualitätssicherung und automatisierten Abnahme der Teile live verfolgen. Am Rande sei bemerkt, dass Hybridbauteile weiter im Aufwind sind und hauptsächlich im Fahrzeugbau, aber auch in anderen Industriebranchen eingesetzt werden.

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