26.11.2008 | Autor / Redakteur: Von Peter Günther und Thomas Kraus / Stéphane Itasse
Der nachfolgende Vorschlag des VDMA stellt ein prinzipielles Modell dar, wie - ausgehend von der aktuellen Finanzierungsstruktur des NAM - die gesamte DIN-Normungsarbeit finanziert werden könnte. Ein wesentliches Ziel ist dabei, durch eine langfristige Stabilität der Finanzierung die Normung im DIN weiter zu stärken.
Der Vorschlag basiert auf der gültigen Vereinbarung zwischen DIN und VDMA vom 14.01.1949 (erneuert 1976) in der festgelegt ist, dass der Normenausschuss Maschinenbau (NAM)
der VDMA
das DIN
Davon ausgehend kann die komplette Finanzierung der Maschinenbaunormung in vier Kostenblöcke untergliedert werden.
Die nachfolgende Kostenblockunterteilung orientiert sich am neuen Kostenrechnungs- und Finanzierungsmodell des DIN, das vom VDMA als Schritt hin zu mehr Transparenz und Finanzierungsgerechtigkeit ausdrücklich begrüßt wird.
Alle finanziellen Aufwendungen (Personal- und Sachkosten), die dem NAM im Rahmen der Erarbeitung bzw. nationalen Spiegelung von nationalen, europäischen und internationalen Normen (DIN, DIN EN, DIN EN ISO, DIN ISO und ISO) in seinem Zuständigkeitsbereich entstehen, werden darüber abgedeckt. Die Kosten für die Sekretariatsführung von europäischen und internationalen Gremien durch den NAM sind ebenfalls berücksichtigt.
Entsprechend seiner strategischen Ausrichtung wendet der NAM erhebliche Ressourcen auf, um die deutschen Interessen im Rahmen von CEN, CENELEC, ISO und IEC in seinem Einflussbereich auf horizontaler und fachspezifischer Ebene durchzusetzen.
Entsprechend der oben genannten Vereinbarung zwischen DIN und VDMA nimmt der NAM folgende zentrale Dienstleistungen des DIN in Anspruch:
Vertretung der deutschen Interessen in den Lenkungsgremien von CEN, CENELEC, ISO und IEC zu horizontalen normungspolitischen Fragen.
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