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Planungssysteme

Effiziente Produktionsplanung vermeidet Doppelarbeit

 

23.06.2009 | Autor: Luciano Bianchin

 

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Auf Basis der Branchenkompetenz von EVO Informationssysteme und des Verstehens der vor Ort vorgefundenen Bedürfnisse und Möglichkeiten wurde gemeinsam mit den betreffenden Mitarbeitern ein Einführungskonzept erarbeitet. Zielsetzung war, das bestehende Programm in kurzer Zeit abzulösen und einen komplett neuen, papierlosen Informationsfluss im Unternehmen zu integrieren.

ERP-System im ersten Schritt eingeführt

Im ersten Schritt wurde unternehmensweit das ERP-/PPS-System EVO-Competition eingeführt. Bei der Systemeinführung erfolgte die Datenübernahme der Stammdaten wie Artikel, Arbeitspläne und Geschäftspartner aus dem alten Sage-System. Dadurch entstand eine einheitliche Informationsplattform für Produktdaten, Prozessdaten und Ressourcen. Dem Metallbearbeitungsbetrieb war es sofort möglich, Daten verschiedener Bereiche in einem System zentral zu verwalten und ohne Schnittstellen abteilungsübergreifend miteinander zu verknüpfen.

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In der Verwaltung wurden die kaufmännischen Grunddaten auf Basis von Kundenbestellungen und Zeichnungen im System erfasst. Der technische Bereich wie Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung/QS vervollständigte die Daten, indem dort Stücklisten und Arbeitspläne erstellt und zugeordnet wurden. Mitarbeiter, die bereits Erfahrungen mit vergleichbaren ERP-/PPS-Systemen gesammelt hatten, schätzen das unkomplizierte Handling des Systems.

Erfreulich war der geringe externe Unterstützungsaufwand für die Schulung und Betreuung während der Einführung des Systems. Es waren lediglich drei Beratertage vor Ort erforderlich.

Arbeitsabläufe wurden erheblich optimiert

Bereits in der Anfangsphase erleichterte die Software das Arbeiten. Die positiven Auswirkungen der neuen Software sind seither in diversen Bereichen zu spüren. Mit dem Einsatz der Software ist erstmals die Möglichkeit gegeben, aufgrund der Durchgängigkeit dieser Unternehmenssoftware effektiv und effizient eine kontinuierliche Produktverfolgung von der Auftragserteilung über Produktionsplanung, Beschaffung und Produktion vorzunehmen. Betriebsdaten werden direkt in der Fertigung mittels Touchscreen erfasst.

Insbesondere die Arbeitsabläufe im Bereich Auftragserfassung und Arbeitsvorbereitung wurden erheblich optimiert, organisatorische Schnittstellen verringert. Der Metallbearbeitungsbetrieb ist nun in der Lage, innerhalb kürzester Zeit produktionsrelevante Auswertungen zu erstellen, um zukünftig viel Nutzen daraus ziehen zu können. Das heißt, er spart Zeit und Geld.

Software-Investition hat sich bereits gelohnt

Die Betriebsleitung bekommt betriebswirtschaftliche Auswertungen, wie etwa die Nachkalkulation oder gezielte Managementinformationen, auf Knopfdruck. Für das Familienunternehmen hat sich die Investition in dieses zukunftsträchtige Softwaresystem schon jetzt gelohnt. Produktdaten wie technische Zeichnungen, Arbeitspläne und sonstige Dokumente (E-Mails, Normen und Arbeitsanweisungen) werden bei dem Metallbearbeitungsunternehmen digital verwaltet und abgelegt.

Dabei stößt die klassische Verwaltung in Dateiverzeichnissen mehr und mehr an ihre Grenzen. Gesetztes Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit EVO Informationssysteme auszubauen und auch das Datenmanagement-System CAM-Back enterprise einzuführen. Die Einführung dieses Systems vereinfacht sich, weil das übergeordnete ERP-/PPS-System bereits die erforderlichen Stammdaten beinhaltet; eine Doppeleingabe von Stammdaten kann somit entfallen.

Revisionssichere Verwaltung wirkt Fehler vermeidend

Vom Kunden vorgegebene Dokumente, wie zum Beispiel Prüfpläne und Zeichnungen, und auch intern erzeugte Dateien wie CNC-Programme, Einrichteblätter, Aufspannbilder und Prüfprotokolle zum entsprechenden Arbeitsgang des Bauteils oder Produkts sollen abgelegt werden. Vorbeugend und damit Fehler vermeidend wirkt sich die revisionssichere Verwaltung verschiedener Änderungsstände der jeweiligen Dokumente aus. Das versehentliche Verwenden veralteter Dokumente kann somit ausgeschlossen werden. Damit die CNC-Programme zentral auf dem Server verwaltet werden können, soll dann jede CNC-Maschine mit der Software vernetzt werden.

Dipl.-Ing. Luciano Bianchin ist Industrieberater bei der EVO Informationssysteme GmbH in 73568 Durlangen.

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Redakteur/Autor: Reinhold Schäfer
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