31.08.2010 | Autor / Redakteur: Klaus Kissel / Jürgen Schreier
Eine gute Verkaufspräsentation ist interaktiv. Das heißt, der Präsentator sucht das Gespräch, den Dialog mit den „Zuhörern“. Erfahrene B-to-B-Verkäufer steigen in der Regel zunächst mittels Fragen in die Welt des Kunden ein, bevor sie mit der Produktpräsentation beginnen. Und während dieser beziehen sie sich immer wieder auf Aussagen des Kunden. Oder sie fragen zum Beispiel nach: „Entspricht das Ihren Vorstellungen?“ So sorgen sie dafür, dass die Aufmerksamkeit des Kunden gewahrt bleibt und wecken sie bei ihm gezielt den Wunsch „Das will ich haben“.
Beim Vorbereiten einer Präsentation können Sie sich an der ISPANA-Formel orientieren:
Eine gewinnende, überzeugende Vertriebspräsentation ist ein kleines Gesamtkunstwerk. Denn letztlich geht es bei ihr darum, den Kunden an den Punkt zu führen, dass er das tut, was Sie sich wünschen. Das setzt neben einer klaren (und realistischen) Zieldefinition eine Gesprächsführung voraus, die Ihren Kunden Schritt für Schritt zur gewünschten Entscheidung führt.
Das erfordert, dass Sie permanent mit dem Kunden kommunizieren – mit all Ihren Sinnen. Denn nur dann nehmen Sie eventuelle Abweichungen vom „rechten Weg“ frühzeitig wahr und können Sie gegensteuern, sodass Sie Ihr vorab definiertes Ziel doch noch erreichen. Und wenn das trotz Ihrer professionellen Vorbereitung und Gesprächsführung nicht möglich ist? Dann können Sie das Ziel im Verlauf der Präsentation modifizieren – sodass Sie den Raum nicht mit leeren Händen verlassen.
Klaus Kissel ist Geschäftsführer des Instituts für Salesmanagement (ifsm) in Urbar bei Koblenz.
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