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Innovation

Siemens liegt bei Patentneuanmeldungen weltweit auf den Spitzenplätzen

 

18.04.2007 | Redakteur/Autor: Reinhold Schäfer

 

Prof. Hermann Requardt, Siemens AG: „Wir wollen als Global Network of Innovation die technologische Zukunft aktiv gestalten. Dafür haben wir im letzten Geschäftsjahr 5,7 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung investiert.“ Bild: Schäfer
Prof. Hermann Requardt, Siemens AG: „Wir wollen als Global Network of Innovation die technologische Zukunft aktiv gestalten. Dafür haben wir im letzten Geschäftsjahr 5,7 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung investiert.“ Bild: Schäfer
Hannover (rs) – Für Prof. Hermann Requardt, Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG und Leiter Siemens Corporate Technology, ist es klar, warum Siemens ein so erfolgreiches Unternehmen ist: „Innovationen sind unsere Antwort auf die globalen Herausforderungen der Zukunft“, sagte er auf der Pressekonferenz am Eröffnungstag der Messe. Dafür Sorge tragen 50000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, die an komplexen und interdisziplinären Techniken der Zukunft arbeiten.

Allein im vorigen Jahr habe Siemens – bei einem Gesamtumsatz von etwas mehr als 87 Mrd. Euro – 5,7 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert: „Das sind mehr als 23 Mio. Euro pro Arbeitstag“, hob Requardt hervor. Siemens halte über 62 000 Patente und liege bei den jährlichen Neuanmeldungen weltweit auf den Spitzenplätzen. Für das strategische F&E-Portfolio-Management hat Siemens die „Pictures of the Future“ entwickelt, eine systematische Methodik zur Entwicklung von technischen Zukunftsszenarien.

So adressiere beispielsweise das Picture of the Future „Health“ den Trend, dass sich die Lebenserwartung der Menschen in den Industrienationen erhöht und damit die Kosten im Gesundheitswesen steigen. Daraus leite Siemens seine Innovationsstrategie ab, etwa mit Investitionen in neue diagnostische und therapeutische Techniken oder in IT-Lösungen zur Optimierung der Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen.

Prof. Klaus Wucherer, Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG, hob die zunehmende Bedeutung von Mikro- und Nanotechnik sowie der Informations- und Kommunikationstechnik für die produzierende Industrie hervor. Als Beispiel nannte Wucherer den Weg zur intelligenten Fabrik. Dabei gelte es, einen langen Atem zu behalten (bei Siemens habe man diesen), um die Digitalisierung in der Automatisierung voranzutreiben.

Hannover-Messe 2007: Siemens AG, Halle 9, Stand A72

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