31.03.2008 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Das Einsatzgebiet von Präzisionsfedern ist vielfältig. Sie werden in mechatronischen Baugruppen für die Automobil-, Rüstungsindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie im Sport- und Freizeitbereich eingesetzt. Je nach Einsatzfall werden nach der Fertigung Stichproben gemacht oder es ist teilweise eine 100%-Kontrolle erforderlich.
Zur hochgenauen Messung an Präzisionsfedern von 1 bis 2500 N präsentiert Zwick auf der Messe Wire eine Druckfederprüfeinrichtung, die ein extrem gutes messtechnisches Gesamtverhalten aufzeigt, das sogar die Forderungen der Norm EN 7500 übertrifft.
Die Druckfederprüfeinrichtung wird mit der einsäuligen Materialprüfmaschine vom Typ Zwicki in Verbindung mit der Test-Control-Elektronik eingesetzt. Die Vorrichtung ist vertikal und seitlich extrem steif und bereits mit einem Präzisions-Kraftaufnehmer und einer Überlastsicherung ausgerüstet. Diese verhindert, dass der Kraftaufnehmer durch zufälliges Blockfahren Schaden leidet.
Präzisionsführungen erlauben nur vertikale Bewegungen der Druckplatten. Der extrem steife und querkraft-unempfindliche Kraftaufnehmer bewirkt, dass Messfehler durch Nachgiebigkeiten unter Last oder außermittige Kräfte auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Die Prüfvorrichtung ist für indirekte Längenmessungen ausgelegt. Durch die Kompensation der geringen axialen Eigenverformung wird bereits mit indirekter Messung eine sehr hohe Genauigkeit erreicht. Direkte Längenmesseinrichtungen sind optional erhältlich und zu empfehlen, wenn kleine Federn mit hoher Präzision geprüft werden müssen.
Die Vorrichtung kann mit einer CE-konformen Schutztür ausgerüstet werden. Ebenfalls vorgesehen ist der Einsatz von Knickschutzstangen, die den Federgeometrien entsprechend angepasst werden müssen. Auch die Prüfung von Sonderfedern oder Zugfedern ist über eine mechanische Schnittstelle möglich. Dazu können die Original-Zwick-Druckplatten leicht gegen entsprechende Einhängeprobenhalter gewechselt werden.
Programme der Prüfsoftware Test-Xpert machen die Prüfmaschine universell einsetzbar. Mit dem Standardprüfprogramm für Serienversuche können die meisten industriell geforderten Tests schnell und ohne Softwareanpassung durchgeführt werden.
Mit einem Master-Prüfprogramm sind auch zyklische Tests möglich. Alle Zwick-Programme sind für den Datenaustausch mit ODBC-Datenbanken vorbereitet. Damit fügen sich die Federprüfmaschinen ideal in die jeweilige Datenlandschaft des Unternehmens ein.
Zwick GmbH & Co KG, Halle 9, Stand 9F75
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