24.10.2008 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Seit dem vergangenen Jahr ist die Zwick-Roell-Gruppe Weltmarktführer bei statischen Prüfsystemen. Auch bei der dynamischen Materialprüfung ist der Systemanbieter nach vorn gekommen. Auf der Fachmesse Test-Xpo der Tochtergesellschaft Zwick wurde deutlich, wie man diese Marktposition festigen will: durch intensive Kundenorientierung.
Mit dieser Strategie ist man im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gewesen. So stieg der Auftragseingang der Gruppe um mehr als 22% auf über 145 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Tochtergesellschaft Zwick betrug der Anstieg 26%. Sie verzeichnete unter anderem im Ausland große Erfolge, zum Beispiel auf dem Stahlsektor in China. In Indien und Osteuropa öffnet sich der Markt für automatische Prüfanlagen. An Nippon Steel Japan wurde die erste automatische Anlage verkauft. In der dynamischen Materialprüfung steigt Zwick in die Auftragsprüfung ein.
In Europa wächst der Bedarf an dynamischen Prüfsystemen für kleine Kräfte, zum Beispiel zur Federprüfung bei Einspritzelementen in Motoren. Für solche Aufgaben wurde ein System entwickelt, das die über 1700 angemeldeten Besucher als Prototyp begutachten konnten.
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