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Qualitätsmanagement

Qualitätskontrolle im Fertigungsprozess mit mobilen 3D-Messsystemen

 

15.01.2009 | Autor: Jutta Thiel

 

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Eine effiziente Produktion allein ist noch kein Schlüssel zum Erfolg. Auch die Qualitätssicherung muss stimmen. Sie nimmt fast überall einen hohen Stellenwert ein. Dabei geht es nicht nur darum, die durch CAD-Daten vorgegebenen geometrischen Abmessungen einzuhalten. Die Qualitätssicherung sollte – genau wie der Produktionsprozess – zudem wirtschaftlich und dabei leistungsfähig organisiert sein.


Leica T-Probe ist ein frei bewegliches Koordinatenmessgerät zur Abtastung und Überprüfung verborgener Punkte ohne Einschränkung durch mechanische Arme und Kabel; das System eignet sich vor allem für die Blechumformung. Bild: Leica
Leica T-Probe ist ein frei bewegliches Koordinatenmessgerät zur Abtastung und Überprüfung verborgener Punkte ohne Einschränkung durch mechanische Arme und Kabel; das System eignet sich vor allem für die Blechumformung. Bild: Leica
An dieser Stelle zahlt sich der Einsatz einer entsprechenden Messtechnik aus, wodurch die Messaufgaben schnell und mit wenig Aufwand erledigt werden können, dabei aber auch die erforderliche Präzision bietet. Die Anforderungen flexibler Qualitätsprüfung in der Fertigungsindustrie erfüllen insbesondere die mobilen optischen 3D-Messtechniken.

Dazu zählen unter anderen Laser Tracker und Photogrammetrie-Systeme, bei denen die komplexe bewegliche Mechanik durch Messen mit Licht ersetzt wird. Da sich die Systeme leicht transportieren lassen, können sie verschiedene Messaufgaben im Produktionsprozess lösen. Moderne Laser Tracker Systeme verfügen heute sowohl über taktil als auch flächenhaft messende Sensoren und arbeiten daher wie universell einsetzbare Koordinatenmessgeräte.

Der spezielle Vorteil der Photogrammetrie-Systeme ist, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen, zum Beispiel in engen Bereichen oder in Klimakammern, zuverlässige Messergebnisse liefern. Dabei wird zur Datenerfassung kein fester Aufnahme-Standpunkt benötigt.

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Für Einsteiger in die mobile optische Messtechnik eignet sich – nicht zuletzt aufgrund der vergleichsweise günstigen Anschaffungskosten - insbesondere ein Photogrammetrie-System wie das DPA Inspect von Aicon. Es arbeitet mit einer Digitalkamera als Aufnahmesensor, mit deren Hilfe das zu vermessende Blechteil aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen wird.

Photogrammetrie-Systeme vermessen geometrische Merkmale

Alle relevanten Objektbereiche werden zuvor mit so genannten Würfeladaptern oder mit selbstklebenden Messmarken markiert. Damit ist DPA Inspect in der Lage, geometrische Merkmale wie Bohrungen, Ecken oder Kanten zu messen. Die digitalen Messbilder werden automatisch im Auswerterechner verarbeitet und die 3D-Koordinaten der Geometriemerkmale berechnet. Zum Vergleich mit den CAD-Solldaten können die gemessenen 3D-Daten dann in eine vorhandene Analyse-Software eingelesen werden.

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Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
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