09.06.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse
Das Viva-Gig-E-System kombiniert die Software Viva mit Gig-E-Kameras und Embedded PC zu einem Vision-System für die Fabrikautomation. Wie das Darmstädter Unternehmen Isra auf der Automatica 2010 bekannt gab, ist das System eine sofort einsetzbare Plattform, um unterschiedliche Bildverarbeitungsaufgaben, wie Applikationen für Robot Vision, Qualitätskontrolle oder Messtechnik, schnell zu erstellen.
„Viva Gig-E ist Isras Antwort auf Smart-Cameras,“ erläuterte Enis Ersü, Vorstand der Isra Vision AG. Vor allem wenn mehrere Kameras in einer Applikation zu Einsatz kommen, sei Viva-Gig-E anderen Systemen, wie Smart-Cameras, weit überlegen. Grund dafür sei, dass Viva-Gig-E aus bewährten Hightech-Standardkomponenten bestehe, die die Basis für die Stabilität des Systems bilde.
Die Intelligenz stecke in der Software: Die Vision-Automation-Suite Viva sei eine flexible, anwendergerechte und branchenübergreifende Plattform, die sich aus kombinierbaren Applikationspaketen zusammensetze. Diese müssen nur konfiguriert und mit beliebigen Ablaufsteuerungen an die jeweilige Applikation angepasst werden. Dazu sei es nicht erforderlich, ein Bildverarbeitungsexperte zu sein.
Der Gigabit-Ethernet-Standard ermöglicht es, die digitalen Kameras über Distanzen bis zu 100 m vom PC entfernt zu montieren. Viva-Gig-E unterstützt die Prozesskommunikation über Ethernet TCP/IP, Profinet IO oder beliebige Feldbus-Protokolle.
Auch ein Fernzugriff auf Viva-Gig-E über Laptop, LAN oder WAN ist möglich. Dabei kann auch auf mehrere Viva-Gig-E-Systeme, die für unterschiedliche Applikationen verantwortlich sind, zugegriffen werden, heißt es weiter.
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