24.03.2011 | Redakteur: Stéphane Itasse
Die Kammer wurde aus robustem Stahl gefertigt, der den Testbedingungen widersteht. Die Tests werden unter anderem von Sensoren überwacht, die auf die Bauteile aufgebracht werden, Dehnungsmessstreifen zum Beispiel, die spüren, wenn das Material Risse bekommt. Die Messwerte der Sensoren werden zu einem Steuerschrank geleitet, an dem die Techniker exakt die Testbedingungen vorwählen und zugleich die Sensordaten auswerten.
Die Sensoren erfüllen einen doppelten Zweck. Zum einen überwachen sie den Testlauf. Zum anderen werden sie in der Klimakammer selbst getestet. Künftig sollen Offshore-Windräder zunehmend mit Sensoren ausgestattet werden, so dass vom Festland aus der Zustand der Windkraftanlagen überwacht werden kann.
Dafür sind robuste Sensoren besonders wichtig. Die Kammer erfüllt DIN- und ISO-Normen. Letztlich leistet sie aber deutlich mehr, denn bislang gibt es noch keine Normen oder Vorschriften für Anlagen, die Klimatests und mechanische Lasten gleichzeitig simulieren.
Fraunhofer-IWES auf der Hannover-Messe 2011: Halle 27, Stand H24 (Fraunhofer-Gemeinschaftsstand)
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