Teilereinigung

Feinstreinigung von Laser-Komponenten erfordert flexible Prozesse

03.09.2008 | Autor / Redakteur: Jean-Luc Haber / Josef-Martin Kraus

Anlage nach knapp sechs Monaten geliefert

Zwischen der Auftragsvergabe und Lieferung der Anlage lagen knapp sechs Monate. Diese angesichts des differenzierten Pflichtenhefts kurze Implementierungsphase konnte man nur schaffen, weil im Vorfeld umfangreiche Versuche und Simulationen im Technikum von Dürr Ecoclean in Filderstadt stattfanden. Dort können sehr unterschiedliche Reinigungs- und Entgratversuche vorgenommen werden.

Sie sind die Basis, um Prozesse zu optimieren und die Entscheidung für eine spezifische Anlagentechnik abzusichern. So wurden im Technikum die für das Kundenprojekt erforderlichen Prozesse in einer Standardanlage simuliert und verbessert. Der gesamte Optimierungsprozess umfasste beispielsweise die Integration weiterer Reinigungsbäder und zusätzlicher Handhabungsschritte. Dabei fanden auch die Kundenwünsche Berücksichtigung, etwa der spezielle Chemielieferant.

Die 7,8 m lange, 2,3 m breite und 2,5 m hohe Reinigungsanlage wurde in einem Stück geliefert. So war bei Bystronic Laser nur noch die Feinjustierung erforderlich: die Einstellung der Abpump- und Nachbefüllzeiten, das Optimieren der integrierten VE-Wasser-Anlage sowie das Validieren der Programme. Danach war die Anlage betriebsbereit. In einer einwöchigen Schulung durch einen Kundentechniker vor Ort wurde das Personal in die Anlagentechnik und -bedienung eingewiesen. Heute läuft die Anlage im Zwei-Schicht-Betrieb. Rechnet man diesem die Vor- und Nachlaufzeiten hinzu, arbeitet sie fast rund um die Uhr.

Jean-Luc Haber ist bei der Dürr Ecoclean GmbH, Filderstadt, als Gebietsverkaufslei-ter für Frankreich und die Schweiz zuständig.

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