Euroblech 2008
Zippel hat das Mehrkammperprinzip bei einer Rundtaktanlage umgesetzt
09.10.2008 | Redakteur/Autor: Josef-Martin Kraus
Die Maschinenfabrik Zippel hat das klassische Mehrkammerprinzip zur Teilereinigung weiterentwickelt. Das Ergebnis ist die Reinigungsanlage der RT-Serie.
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Für die Hochdruckreinigung und Flitterentgratung sind die Spritzdüsen am Roboterarm befestigt. Sie werden von einer Hochdruckpumpe mit wässrigen Medien versorgt. Während der Reinigung sind die Teile in einem Werkstückträger im Kammerninneren fixiert und durchlaufen taktend die einzelnen Stationen. Dabei verbleibt jedes Teil im Werkstückträger in seiner Position.
Das Be- und Entladen der Teile erfolgt auf einem Rundschalttisch. Beides ist durch einen Roboterarm automatisiert. Die einzelnen Reinigungsstationen sind: Niederdruckreinigen, Hochdruckflitterentgraten, Spülen Vakuum- oder Heißlufttrocknen. Sie können durch einen Kühltunnel erweitert werden. Die Hochdruckdüsen lassen sich alternativ zum Roboterarm auch in der Kammer befestigen. Zur Reduzierung von Schallemissionen ist die Anlage komplett eingehaust.
Um eine möglichst lange Standzeit der Waschflüssigkeiten zu erreichen, ist ein Vollstromfiltersystem zur Trennung von Grobschmutz und eine Bypass-Filterung installiert. Die Grobpartikel werden zum Beispiel mittels Siebeinsatz, Bandfilter und Späneförderer getrennt, die Feinfilterung des Reinigungsmediums findet im Bypass statt: Durch eine Drei-Phasen-Zentrifuge. Dabei werden die getrennten Phasen von einer Membranpumpe abgesaugt. Eine in den Tragrahmen der Anlage integrierte Bodenwanne erfüllt die Anforderungen des Gesetzgebers.
Zippel GmbH & Co. KG auf der Euroblech: Halle 13, Stand E37





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