Euroblech 2008

Bystronic setzt auf Wirtschaftlichkeit und einfache Bedienung

21.10.2008 | Redakteur: Annedore Munde

Christoph Schüpbach ist Leiter der Bystronic Market Division NAFTA, Europe North, Asia/Pacific. Bild: Bystronic

Die Euroblech bildet die komplette Bearbeitungskette für die Blechbearbeitung ab. Worauf die Besucher achten sollten, wo die Trends liegen und wie der Kostenblock Energie zu bewerten ist, darüber sprach MM mit Christoph Schüpbach, dem Leiter der Bystronic Market Division NAFTA, Europe North, Asia/Pacific.

Herr Schüpbach, worauf sollten die Besucher der Euroblech in diesem Jahr besonders achten?

Schüpbach: Insbesondere auf Lösungen, die dem Anwender erstens helfen, seine Betriebskosten zu senken und somit die Wirtschaftlichkeit spürbar zu steigern, und zweitens eine signifikante Erhöhung der Produktivität bewirken. Gefragt sind nach meiner Erfahrung Systeme, mit denen ein höherer Teileausstoß bei gleichen Kosten erreicht wird, beziehungsweise Systeme, bei denen die notwendige Auslastung zum Erreichen der Gewinnschwelle reduziert ist. Ein weiterer Punkt, auf den die Besucher achten sollten, ist, dass Anlagen einfach zu bedienen und weniger serviceintensiv sind.

Welche Trends zeichnen sich Ihrer Meinung nach ab, welche Vorteile sind damit verbunden und wie wird dies die Blechbearbeitung verändern?

Schüpbach: Zusätzlich zu dem bereits Gesagten werden sich Anlagen durchsetzen, die eine sehr hohe Verfügbarkeit aufweisen. Hier bietet Bystronic zum Beispiel bereits heute für alle Laser- und Wasserstrahlschneidanlagen sowie für Beyeler-Xpert-Abkantpressen die Ferndiagnose an, mit der Servicearbeiten schneller und gezielter eingeleitet und durchgeführt werden können. Automatisierte Prozesse, mit denen die Anlagen noch besser ausgelastet werden können, werden ebenfalls noch stärker gefragt sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Vereinfachung des Produktionsmanagements, etwa mit dem neuen Bystronic Plant Manager Cutting. Hier handelt es sich um ein Softwaremodul, mit dem automatisch Auftrags- und CAD-Daten aus dem ERP-System beziehungsweise dem CAD übertragen, automatisch optimale Schneidpläne erstellt und diese automatisch den einzelnen Maschinen zugewiesen werden. Das bedeutet für den Anwender unter anderem weniger Aufwand, eine höhere Materialausnutzung, gesicherte Liefertermine und höhere Qualität.

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