Stanzen, Drehen, Spritzgießen

Proform – Hybride Branchenplattform geht in die zweite Runde

04.09.2009 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Proform startet in die zweite Runde. Die Kongressmesse gilt als Plattform für die Verfahrensintegration von Stanz-, Dreh- und Spritzgießtechnik und geht vom 8. bis 11. Juni 2010 in den Dortmunder Westfalenhallen über die Bühne. Bild: Proform

Die Proform – Fachmesse für Stanz- und Spritzgießtechnik im innovativen Technologieverbund – startet in die zweite Runde. Die Kongressmesse für die Verfahrensintegration von Stanz-, Dreh- und Spritzgießtechnik wird vom 8. bis 11. Juni 2010 in der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfinden.

Die Fachmesse widmet sich der integrierten Verarbeitung von Metall und Kunststoff in der industriellen Fertigung. Gezeigt wird der gesamte Technologieverbund der entsprechenden Produktionstechniken hybrider Bauteile. Nach der erfolgreichen Premiere der Proform 2008, mit mehr als 2400 Fachbesuchern, kann die Messe Westfalenhallen Dortmund auch für die zweite Auflage auf das Interesse wichtiger Schlüsselbranchen zählen.

Mit dem Verein Kunststoffland NRW konnte für die Proform ein neuer Partner gewonnen werden, in dem sich Entscheider aus der Kunststoffbranche in Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen haben. Aufgabe des Vereins ist die Stärkung von Kompetenz und Exzellenz innerhalb der Branche. Dazu passen die Proform und der integrierte Kongress „Fachforum Verfahrensintegration“ ideal.

Proform 2010 tritt mit starker Unterstützung aus der Wirtschaft an

Insgesamt tritt die Proform 2010 mit starker Unterstützung aus der Wirtschaft an. Ein Messebeirat mit bekannten Branchenvertretern berät die Messeleitung: Dabei sind Unternehmen wie Bruderer, Arburg, Schroeder + Bauer, DPA, Wachsmuth, Otto Vision Technology und Sundwiger Messingwerk.

Die Verfahrensintegration ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für die produzierende Industrie. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt sucht meistens nach technischen Lösungen, um die besonderen Eigenschaften der komplementären Werkstoffe Metall und Kunststoff miteinander zu verbinden. Der Materialvorteil von Kunststoff ist das geringe Gewicht und die bessere Isolation. Bei Metall stehen die hohe Steifigkeit sowie die Leitfähigkeit im Vordergrund. Beide Werkstoffe ergänzen sich ideal.

Verfahrensintegration liegt im Trend

Schon heute sind 60% aller Stanzteile mit Kunststoff verbunden. Die Verfahrensintegration nutzt additiv die jeweiligen Vorteile der Werkstoffe. Unternehmen erschließen sich enorme Potenziale zur Steigerung der eigenen Wirtschaftlichkeit, wenn sie es schaffen, den Metall- und Kunststoffverbund ihrer Bauteile intelligent in einer Fertigungslinie zu realisieren.

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