14.09.2010 | Redakteur: Dietmar Kuhn
Die Heinrich Schmid AG präsentiert auf der Messe Euroblech 2010 eine neue servohydraulische Presse HSR 320 X-TRA mit energieeffizienter Ringzackenbeschaltung. Damit können 95% der Energie zurückgeführt werden und bleiben so dem System erhalten. Die Schweizer Pressenbauer haben dadurch den bauartbedingten energetischen Nachteil ihrer Pressen gegenüber servoelektrischen Maschinen beseitigt.
Zusammen mit dem deutlich gesunkenen Energieverbrauch summieren sich die gesamten Vorteile zu variableren Einsatzmöglichkeiten, verbesserter Teilequalität sowie längeren Werkzeugstandzeiten. Alles zusammen resultiert in deutlich geringeren Betriebskosten. Damit ist Schmid zur Euroblech 2010 wieder eine echte Überraschung gelungen.
„Mit dem deutlich niedrigeren Energieverbrauch unserer neuen servohydraulischen Feinschneidpressen haben Anwender sofort einen klaren Kostenvorteil“, betont Philipp Kauth. „Zusammen mit der größeren Flexibilität in der Einstellung von Weg, Kraft und Geschwindigkeit ergeben sich zusätzlich produktive Vorteile“, verspricht der Produktmanager der Heinrich Schmid AG weiter.
Durch die neue Servotechnik wird die Kraft zur Betätigung von Ringzacke und Gegenhalter feiner dosiert und in einem Energiekreislauf gespeichert. Was früher über ein Ventil als Verlustenergie verpuffte wird jetzt dem System erneut zur Verfügung gestellt.
Durch den kompakten Kräfteverlauf der Schmid-Pressen fällt die Dehnung kleiner aus als beim mechanischen Kniehebelprinzip. Der stabile Aufbau wirkt dabei einem starken Auffedern entgegen.
Aufgrund des servogesteuerten Hydraulikantriebs kann die exakt geregelte Geschwindigkeit innerhalb jedes einzelnen Krafthubs jedem Prozess angepasst werden. Ein im Eilgang durchgeführter Tasthub verkürzt die Zykluszeit genauso wie ein kürzerer Öffnungshub, wenn dünne Teile geschnitten werden sollen.
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