Trumpf

Euroblech – eine Messe wird zum Symbol

19.10.2010 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Dr. Mathias Kammüller, geschäftsführender Gesellschafter der Trumpf GmbH + Co. KG: „Ohne dass sie etwas dafür kann, wird die Leitmesse Euroblech zum Symbol.“ Bild: Kuhn

„Ohne dass sie etwas dafür kann, wird die Leitmesse Euroblech zum Symbol. 2008 markierte sie den Beginn eines dramatischen Markteinbruchs. 2010 steht sie als Signal für den Aufschwung“, sagt Dr. Mathias Kammüller, geschäftsführender Gesesellschafter der Trumpf GmbH + Co.KG.

Kammüller weiter: „Dabei zeigen nicht nur alle Wirtschaftsindikatoren, dass wir einem stabilen Aufwärtstrend entgegensehen. In vielen Gesprächen rund um den Globus erlebe ich Entscheider mit Zuversicht und mutigem Blick in die Zukunft. „Jetzt den Vorsprung sichern“, ist deshalb das Motto für den Trumpf-Messeauftritt.

Breites Angebot an Lasermaschinen

„Mit dem breitesten Portfolio an Laserstrahlquellen, einer Vielzahl zusätzlicher Automatisierungssystemen und ressourceneffizienten neuen Maschinen möchten wir unseren Kunden Wettbewerbsvorteile verschaffen“, so Kammüller weiter. Ein Fokus liegt auch dieses Jahr auf hochproduktiven Laserschneidmaschinen mit verschiedenen Strahlquellen.

Schon 2008 hat Trumpf mit der Trulaser 7040 Fiber die erste 2D-Festkörperlaser-Maschine der neusten Generation eingeführt. 2009 folgte die Kombimaschine Trumatic 3000 Fiber im Lasernetzwerk mit einer Laserschweißzelle Trulaser Robot. Und 2010 ist das Jahr von Trulaser 5030 Fiber und Trulaser Cell 7040 Fiber – auch diese beiden hochproduktiven Anlagen kann der Kunde nun, wenn er möchte, mit fasergeführtem Festkörperlaser erwerben.

Der richtige Laser für die jeweilige Anwendung

Das ist dann besonders sinnvoll, wenn er vor allem dünne Bleche schneidet. Denn letzten Endes bestimmt die Applikation die Auswahl des Lasers. Lautet die Anforderung: Flexibilität und sehr gute Schnittqualität über alle Blechdicken hinweg, dann ist der CO2-Laser die Strahlquelle der Wahl. Liegt der Fokus dagegen im Dünnblech, kann der Festkörperlaser seine Vorteile ausspielen.

Das sind zum Beispiel die hohe Produktivität im Dünnblech sowie die Bearbeitung von Buntmetallen wie Kupfer oder Messing. Da alle gepumpten Festkörperlaser 1 µm Wellenlänge aufweisen, gilt das für Scheiben- wie Faserlaser gleichermaßen.

Lasermaschinen mit Komponenten aus einer Hand

Kammüller weiter: „Durch die Fülle an Lasern, die Trumpf anbietet, können wir, für unsere Kunden objektiv die jeweils am besten geeignete Lösung finden. Der große Vorteil dabei: Wir stellen alles selbst her, Maschine, Laser und Dioden kommen aus einer Hand, sodass alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind und der Kunde nur einen einzigen Ansprechpartner hat. Was den Festkörperlaser angeht, so können wir aufgrund der Tatsache, dass er in einer Faser geführt wird, für den Kunden noch einen weiteren Vorteil nutzbar machen: Das Laserlicht lässt sich im Rahmen eines Lasernetzwerks auf mehrere Anwendungen verteilen, wodurch die Anfangsinvestitionen deutlich sinken. Der Resonator wird damit zur Achse, um die herum sich weitere hochklassige Trumpf-Produkte gruppieren. Von dieser Strategie versprechen wir uns in verschiedenen Märkten großes Wachstumspotenzial. Wir sind sicher, dass wir mit unserem breiten Laser-Angebot den Aufschwung in der Blechbearbeitung unterstützen und helfen, den Vorsprung unserer Kunden auszubauen.“

Trumpf auf der Euroblech 2010: Halle 11, Stand C32

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 363165) | Archiv: Vogel Business Media