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Hybride Bauteile

Metallteile und Kunststoffe zusammen auf einer Messe

 

17.12.2007 | Autor: Dietmar Kuhn

 

Hybride Bauteile haben eine große Zukunft, sagen Experten. Demnach verlangt der Markt verstärkt nach solchen, aus Metallen und Kunststoffen bestehenden, Verbundbauteilen. Trend, Entwicklung und Herstellung derartiger Teile sollen im November 2008 auf der neuen Fachmesse Hybridica in München präsentiert werden.


AlSi-plattiertes Band, galvanisch beschichtet, gestanzt und mit Kunststoff umspritzt - ein Beispiel für moderne Hybrid- oder Verbundbauteile. Bild: Doduco
AlSi-plattiertes Band, galvanisch beschichtet, gestanzt und mit Kunststoff umspritzt - ein Beispiel für moderne Hybrid- oder Verbundbauteile. Bild: Doduco
Die neue Messe Hybridica soll vom 11. bis 14. November 2008 in München zeitgleich mit der Electronica stattfinden. Diese soll den Begriff hybrider Bauteile nicht nur verständlich machen, sondern auch die Entwicklung und die Fertigungsprozesse darstellen.

Hybride Baugruppen, darunter versteht man eine Kombination von Stanzteilen in Verbindung mit Kunststoffen, also die Zusammensetzung einer Baugruppe aus unterschiedlichen Werkstoffen. „Damit werden Eigenschaften erreicht, die ein einzelner, homogener Werkstoff nicht bieten kann“, sagt Dipl.-Ing. Winfried Lütte von der Härter Stanztechnik GmbH in Königsbach-Stein.

Hybridbauelemente finden vor allem in der Automobilindustrie als dem größten Abnehmer ihre Anwendung beispielsweise in den Bereichen Motormanagement, Getriebesteuerung, bei Heizung und Klima, Antrieben oder ABS und ESP. Aber auch in der Elektronik- und Elektroindustrie kommen Hybridbaugruppen zunehmend zum Einsatz.

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Entscheidend ist die Herstellung solcher Bauteile. „Der Trend ist eindeutig darin erkennbar, dass man versucht, möglichst viele Funktionen in diese Bauelemente zu integrieren“, berichtet Lütte. Dabei achten die Bauteilentwickler vor allem auch auf ein schnelles und einfaches Zusammenwachsen – sprich auf eine schnelle und sichere Montage – der einzelnen Komponenten. „Dazu braucht es vor allem hochwertige Werkzeuge“, verrät Lütte weiter.

Hybride Bauteile brauchen hochwertige Werkzeuge und geeignete Pressen

Steht diese zur Verfügung, so fehlt dazu nur noch eine geeignete Presse. Wie diese aussehen und funktionieren kann, erklärte Ronald Baiker von der M. E. Bruderer+Co. GmbH in Empfingen. Das Unternehmen hat seit 2006 den Exklusiv-Vertrieb der Synchropress inne (siehe auch Film zum Herunterladen am Ende des Artikels).

Mit der Synchropress lassen sich solche Hybrid-Bauteile herstellen. Das Besondere an dieser Presse, die im übrigen schnell und einfach zu installieren ist, ist ihre Antriebstechnik, die mit so genannten Spezial-Rollengewindetrieben für einen absoluten Gleichlauf sorgt, der sich wiederum auf die Teile-Qualität positiv auswirkt.

Synchropress beherrscht alle Fertigungsstufen für Verbundbauteile

Die Synchropress ist deshalb eine geeignete Presse für den Tryout als auch für die Produktion. „Sie beherrscht alle Fertigungsstufen für Verbundbauteile wie den Stanz-Biegeprozess, das Stanzen, Biegen und das Kunststoff umspritzen“, erläutert Ronald Baiker von M. E. Bruderer.

Wie durch das Zusammenspiel von Werkzeug und Presse mit angedockter Spritzgießeinheit Hybridbauteile entstehen, das können Interessenten nun eben auf der Messe Hybridica sehen. Wer also mehr über Hybrid- beziehungsweise Verbund-Bauteile und ihre Herstellung aber auch über den Trend efahren möchte, der sollte im November 2008 die spezielle Messe Hybridica in München besuchen. Zeitgleich mit der Electronica vom 11. bis 14.11.2008 zeigen dort rund 150 Aussteller, was machbar ist und wie es funktioniert.

„Die Hybridica wird mit der Verbundtechnologie von Metall und Kunststoff eine wichtige industrielle Zukunftstechnik darstellen. Sie bildet vor allem die Beiche der Metall-Kunststoff-Bauteile oder -Komponenten und zum anderen die Entwicklung mit CAD/CAM sowie die integrierten Fertigungsverfahren mit Stanzen, Pressen und Biegen für die Herstellung dieser Bauteile ab“, sagt Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München GmbH und zuständig für die Hybridica.

Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
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München (dk) – Unter hybriden Baugruppen versteht man eine Kombination von Stanzteilen und Kunststoffen. „Damit werden Eigenschaften erreicht, die ein einzelner, homogener Werkstoff nicht bieten kann“, sagt Dipl.-Ing. Winfried Lütte von der Härter Stanztechnik GmbH in Königsbach-Stein. Mehr zu diesen Themen bietet vom 11. bis 14. November 2008 die Messe Hybridica in München mit rund 150 Ausstellern. weiter
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