10.03.2008 | Redakteur: Dietmar Kuhn

Lüdenscheid (dk) – Mit einem Umsatz von über 21 Mio. Euro 2007 blickt RSA zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Die hohen, selbst gesteckten Ziele bei Umsatz und Marktanteil wurden erreicht, wie ein Sprecher des Unternehmens betont.
Der Absatz von Säge-Zentren war besonders in der Branche der Rohrverarbeiter mit dem Schwerpunkt Anarbeitung von deutlichen Zugewinnen geprägt – die Verkaufszahlen konnten hier vervierfacht werden. Auch in den Marktsegmenten Automobil-Zulieferindustrie und Rohrherstellung verzeichnet das Unternehmen überdurchschnittliche Absatzsteigerungen.
Für Dipl.-Ing. Rainer Schmidt, Geschäftsführer von RSA, ist dies ein Verdienst der konsequenten Entwicklungsarbeit: „In der Vorfertigung der Rohr- und Profilverarbeitung hat die Vielfalt an Werkstücken enorm zugenommen – nicht zuletzt auf Grund neuer Stahlqualitäten. Ziel unserer Entwicklungsarbeit bei Säge-Zentren ist es daher, die spezifischen Werkstückeigenschaften zu berücksichtigen, um eine hohe Präzision und Ausbringung zu gewährleisten, aber ebenso ein breites Werkstückspektrum abzudecken. Flexibilität und Rentabilität sind die Schlüsselwörter für moderne Säge-Zentren und ein Grund für unsere Absatzsteigerung.“
Für das Jahr 2008 hat RSA den Etat für Forschung und Entwicklung noch einmal deutlich erhöht. „Es wird einen spürbaren Fortschritt in der Rationalisierung von Arbeitsprozessen geben. Der Kunde wird seine Fertigungsflexibilität erhöhen und Stückkosten senken können“, so Rainer Schmidt zu den Entwicklungszielen.
Weitere Gelder fließen bei RSA in den Ausbau des weltweiten Service-Netzwerks. Damit möchte der Säge-Spezialist die Marktposition in der global aufgestellten Automobilzulieferer-Industrie ausbauen.
Die Perspektiven für die Branche der Rohrverarbeiter sieht RSA durchaus positiv. Die sprudelnden Gewinne der vergangenen zwei Jahre werden investiert, um mit einer modernen Fertigung einer nächsten Konjunkturabschwächung zu begegnen.
Viele Unternehmen haben, so RSA, bereits bei dem Kauf von Säge-Zentren Optionen auf weitere Bearbeitungsmodule angemeldet. Die Strategie vieler Unternehmen beruht darauf, durch eine kurzfristige Erweiterung ihrer Anarbeitung zusätzliche Absatzpotenziale zu erschließen, wenn die Auslastung der Produktion zurückgehen sollte. Damit ist die Branche gut aufgestellt.
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