Polysoude
Expertenforum Engspaltschweißen informiert über Kraftwerksbau
22.01.2009 | Redakteur/Autor: Stéphane Itasse
Eine neue Generation von Kraftwerken fordert die Kreativität der Ingenieure heraus. Über hochfeste Stahlsorten für Rohre und die passenden Schweißverfahren diskutierten Experten aus aller Welt beim Expertenforum Engspaltschweißen von Polysoude im November in Nantes.
![]() | |
|
WIG-Orbital-Schweißen mit Heißdrahtzusatz bietet Produktivität und Qualität
Wie die Schweißtechnik diese Aufgabe bewältigt, bekamen die Gäste des Expertenforums bald zu Gesicht: Gefügt wurde ein P91-Rohr von 620 mm Durchmesser und 180 mm Wandstärke mit dem Engspalt-Schwert-Brenner im WIG-Orbital-Schweißverfahren mit Heißdrahtzusatz. Kein Lichtbogen-Schweißverfahren kombiniert besser Produktivität mit Qualität, so Polysoude. Die Fügenähte seien 100% durchgeschweißt, röntgensicher, und erfüllten hohe Anforderungen an metallurgische und mechanische Gütewerte.
Im theoretischen Teil des Schweißforums gab der Gastgeber und Polysoude-CEO, Hans-Peter Mariner, Einblick in Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen sowie aktuellen Stand des Engspaltschweißens. Laut Angaben verkürzt es ab Wandstärken von 60 mm die Schweißzeit im Vergleich zum konventionellen WIG-Schweißen mit klassischer V-Naht um den Faktor Fünf bis Zehn – es müssen in Summe weniger Lagen geschweißt und dazu weitaus weniger Metallzusatz eingebracht werden; das Zuführen von bereits „vorgeheiztem Schweißzusatz“ (Heißdraht) reduziert die Schweißzeit zusätzlich, ohne mehr Energie in die Schweißung einzubringen.
Grundwerkstoff entscheidend für Engspalt-Schweißverfahren
Die Schweißeigenschaften des Grundwerkstoffs würden über das Anwenden des Engspalt-Schweißverfahrens entscheiden. Technische Finessen der Gerätetechnik wie automatische Mittenfindung, HF-freie Zündung, Nahtvorbereitung und optimierter Gasschutz erweiterten die Anwendungsgrenzen. Geometrie und Spaltbreite der Schweißfuge richteten sich nach den mechanischen Eigenschaften der zu verbindenden Werkstoffe, wobei dem Schrumpfverhalten der Naht besonderes Augenmerk gelte.
Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Artikel
Nutzen Sie diesen Artikel ID 285415 oder andere Fachinformationen für Ihr Marketing. Wir bieten Ihnen die Nutzungsrechte für Ihre Website, Ihren Newsletter oder Ihre Kundenzeitschrift. Für alle Fragen wenden sie sich bitte an Frau Maurer unter Tel. 0931 / 418-2888 oder unseren Content-Dienstleister www.mycontentfactory.de .Carl Cloos Schweißtechnik GmbH
Haiger, Deutschland
Ohne Erzeugnisse der Umformtechnik ist eine moderne Volkswirtschaft kaum vorstellbar.
Die Zahl zu schweißender Werkstoffe nimmt zu. Zugleich steigen die Anforderungen an den Lichtbogen, die Vernetzbarkeit mit Robotern sowie die Prozesssicherheit und die Reproduzierbarkeit.
Behandelt werden die im handwerklich-industriellen Bereich gebräuchlichsten Klebstoffarten.






zum Login