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Laserschneiden

Bystronic muss Mitarbeiter entlassen

 

25.06.2009 | Redakteur/Autor: Stéphane Itasse

 

Der Schweizer Hersteller von Laser- und Biegemaschinen Bystronic muss Mitarbeiter entlassen. Grund sei der massive Nachfrageeinbruch, der in den ersten vier Monaten 2009 zu einem Umsatzrückgang von 43,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geführt hat, wie die Muttergesellschaft Conzetta AG mitteilt. Auch die Schwestergesellschaft Ixmation ist betoffen.


Maschinen zum Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden oder Biegemaschinen waren zuletzt wenig gefragt. Bystronic muss deshalb Mitarbeiter entlassen. Bild: MM-Archiv
Maschinen zum Laserschneiden, Wasserstrahlschneiden oder Biegemaschinen waren zuletzt wenig gefragt. Bystronic muss deshalb Mitarbeiter entlassen. Bild: MM-Archiv
Am Bystronic-Standort in Niederönz sollen insgesamt 87 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Derzeit sind in dem Werk 640 Mitarbeiter einschließlich Lehrlingen beschäftigt, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage unserer Redaktion sagte. Auch im kürzlich erweiterten Werk in Gotha werde es Entlassungen geben. „Die Zahl steht noch nicht fest, das Konzept wird noch ausgearbeitet“, erläuterte der Sprecher, „die Mitarbeiter sind aber informiert.“

Bystronic will in allen Märkten Präsenz zeigen

Dennoch will das Unternehmen in allen Märkte präsent bleiben und arbeite weiter an Entwicklungsprojekten. „Da gibt es keine Abstriche“, betonte der Sprecher. Neue Maschinen würden beispielsweise auf der Blechexpo im Dezember vorgestellt.

Der Geschäftsbereich Automationssysteme, den Ixmation bearbeitet, ist vor allem in der Schweiz von der Wirtschaftskrise stark tangiert, wie Conzetta weiter berichtet. Zusätzlich verändere sich der Markt für Systeme zur Produktionsautomation. Ixmation werde sich deshalb in Zukunft auf die Produktion von Montageautomationssystemen fokussieren. Die Herstellung von Systemen zur Produktionsautomation für die Werkzeugmaschinenindustrie wird aufgegeben, heißt es.

Ixmation stellt Systeme für Produktionsautomatisierung ein

Das hat zur Folge, dass ixmation die Produktion am Schweizer Standort Pieterlen (BE) einstellt und 54 Kündigungen plant. Der Standort Pieterlen ist auf Handling-Systeme für Werkzeugmaschinen und Systeme für Produktionsautomation spezialisiert. Zurzeit werde nach Lösungen für eine Weiterführung von Teilbereichen durch Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter gesucht. In der Schweiz verbleiben laut Angaben die Abteilungen Verkauf und Service sowie Teile der Ixmation-Geschäftsbereichsleitung.

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