Kjellberg
Neuheiten zum Plasmaschneiden und Schweißen auf der Messe
25.06.2009 | Redakteur/Autor: Stéphane Itasse
Neuheiten zum Schweißen und Plasmaschneiden sowie ein automatischer Brennerkopfwechsel stehen im Mittelpunkt der Ausstellung von Kjellberg Finsterwalde auf der Messe „Schweißen und Schneiden“ im Essen.
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Plasmaschneide-Geräte wiegen wenig und bieten hohe Leistung
Die Schweißgeräte der neuen Cuti-Reihe bieten geringes Gewicht und hohe Leistung beim manuellen Plasmaschneiden, heißt es. Premiere soll auch der Inverter Cuti 35C mit integriertem Kompressor haben, der den Schweißprozess unabhängig von einer externen Druckluftversorgung macht.
Eine technisch einfache, verlässliche Plasmaschneidanlage mit niedrigen Investitionskosten ist den Angaben zufolge die neue Cutfire 100i. Großer Vorteil ist ihre 100-prozentige Einschaltdauer, ihr geringes Gewicht ermögliche das Mitfahren auf der Führungsmaschine. Die Plasmaschneidanlage ist vor allem für dünne und mittlere Blechdicken bestimmt.
Beim Plasmaschneiden erreicht die neue Generation der Yellow-X-Life-Verschleißteile eine bis zu 3,5-mal höhere Lebensdauer, heißt es weiter. Mit diesen Verschleißteilen könne der Anwender seine Arbeitsproduktivität deutlich erhöhen.
Newarc-Technik zum Metallschutzgasschweißen erhöht Materialeffizienz
Für einen verringerten Materialeinsatz bei hoher Qualität der Schneid- und Schweißergebnisse bietet Kjellberg Finsterwalde für das Metallschutzgasschweißen die neue Technik Newarc an. Im Unterschied zum Sprühlichtbogen wird dabei der Lichtbogen stärker fokussiert, wie es heißt. Die erhöhte Schweißgeschwindigkeit, die tiefe und sichere Wurzelerfassung und die gute Nahtqualität seien neben einem wesentlich reduzierten Energieverbrauch weitere Vorteile.
Einen Verschleißschutz mit hoher Härte und Korrosionsresistenz ist durch Plasmapulverauftragschweißen zu erreichen, zum Beispiel für Extruderschnecken, Flanschen und Laufrollen, wie der Hersteller an einem eigenen Schweißstand zeigen will. Aufgetragen würden bevorzugt Eisen-, Nickel- und Kobaltlegierungen, wobei der Grundwerkstoff im Gegensatz zu alternativen Technologien lediglich angeschmolzen und eine Aufmischung damit verhindert wird.
Kjellberg Finsterwalde auf der Schweißen und Schneiden 2009: Halle 2, Stand 317.
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Die Zahl zu schweißender Werkstoffe nimmt zu. Zugleich steigen die Anforderungen an den Lichtbogen, die Vernetzbarkeit mit Robotern sowie die Prozesssicherheit und die Reproduzierbarkeit.
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