Nortec 2010
Laser-Zentrum Nord schlägt Brücke zwischen Forschung und Industrie
02.09.2009 | Redakteur/Autor: Jürgen Schreier
Die Sonderschau „Laserinnovationen“ während der Nortec 2010 vom 27. bis 30. Januar 2010 zeigt in Vorführungen sowie mit Informationen aus Forschung und Praxis, wie Unternehmen mit modernen Laseranwendungen neue Märkte erschließen und ihre Fertigungsprozesse effizienter gestalten können.
Initiator und Organisator der Sonderschau, die in Halle A1 der Messe Hamburg stattfindet, ist das Institut für Laser- und Anlagensystemtechnik (iLAS) der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Das Institut präsentiert während der 12. Fachmesse für Produktionstechnik auf dem Gelände der Hamburg Messe zudem das neue Laser-Zentrum Nord (LZN), das als eines der umfangreichsten Projekte des Konjunkturpakets II des Bundes in Hamburg-Bergedorf realisiert wird.
Lasertechnik seit gut 20 Jahren im Nortec-Angebot
Die Lasertechnik gehört seit gut 20 Jahren zum Angebot der Nortec. Ausgereizt ist diese Technologie aber bei weitem noch nicht, da sind sich die Produktionsexperten einig. „Die Lasertechnologien sind heute einer der Wachstumsmotoren in Deutschland“, betont Professor Claus Emmelmann, Nortec-Beiratsmitglied, Leiter des iLAS und Spiritus rector sowie CEO/Geschäftsführer des jüngst gegründeten Laser-Zentrum Nord. Deutschland sei weltweit führend auf dem Feld der Lasertechnik. Mit zweistelligen Zuwachsraten zählen die optischen Technologien zu einer der innovativsten Branchen der Metropolregion Hamburg.
Kamen Laser in der Vergangenheit eher als Fertigungstechnologie für die Großserie infrage, so befassen sich heute auch mittelständische Unternehmen, die vorwiegend kleine und mittlere Serien produzieren, mit dem Thema Laser. Neue und preisgünstigere Laser machen dies möglich. Das betrifft keineswegs nur die Metallbearbeitungsbranche.
Dentaltechnik setzt verstärkt auf den Laser
Als prägnantes Beispiel führt Emmelmann die Dentaltechnik an. Hier zeichne sich ein Wandel in der Herstellung ab, da Zahnkronen heute schnell und kostengünstig per Rapid Manufacturing auf Laser-3D-Druckmaschinen entstehen. Die Fertigung mit konventionellen Verfahren wie Feinguss- und Frästechnik sei nicht mehr wirtschaftlich.
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