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Medtec Europe 2010

Plattform für know-how-intensive Blech- und Metallprodukte

 

05.02.2010 | Autor: Peter Klingauf

 

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Im Gegensatz zu anderen formgebenden Fertigungstechnologien entstünden beim Ätzen im Material keine Spannungen oder Veränderungen der Materialstruktur durch Energieeintrag wie beispielsweise beim Lasern oder Verformen durch Stanzen oder Prägen. „Als spezielle Herausforderung der Medizintechnik an uns sehen wir die Ausrichtung unserer Qualitätssysteme an die Richtlinien und Erwartungen nach ‚Good Manufacturing Practice’ – kurz GMP – sowie nach nationalen und internationalen Zulassungsbehörden“, hebt er hervor.

Metallspezialist und Global Player in der Stentherstellung

Das Unternehmen Meko mit Sitz in Sarstedt bei Hannover hat sich auf die Bearbeitung von Metall und Blech spezialisiert. Neben den Standard-Blechzuschnitten bietet Meko auch Sonderbearbeitungen an, wie etwa Präzisionsschneiden, Laserfeinbearbeitung oder Mikrobearbeitung auf speziellen Lasermaschinen. Die Sarstedter haben den Markt der Medizintechnik bereits vor 15 Jahren für sich entdeckt und sind inzwischen ein Global Player in Sachen Stentherstellung durch den Einsatz von Laserbearbeitung.

In Stuttgart wird Meko neue Produkte, Dienstleitungen und Technologien vorstellen. Generell werden Stents in der Kardiologie und Herzchirurgie angewandt. Ausgangsprodukt für deren Fertigung sind dünnwandige Rohre mit einem Durchmesser von 1,2 bis 2 mm aus hochwertigen Metallen. Die ebenso komplexen wie filigranen Gitterstrukturen werden mittels hochpräziser Laserschneidtechnologie erzeugt. Von der Herstellung von Prototypen bis zur Serienfertigung mit Tausenden von Teilen bietet Meko die verschiedenen Prozessschritte der Stent-Fertigung an. Aufgrund der hohen Anforderungen werden medizinische Edelstähle und Nickel-Titanium im Herstellungsprozess verwendet.

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Einhaltung der Toleranzen im Mikrometerbereich per Protokoll nachweisen

Eine besondere Herausforderung für die Metallbearbeitung stellen hierbei die Einhaltung der Toleranzen im Mikrometerbereich sowie deren Nachweis per Protokoll, einwandfreie Schneidqualität, ISO- und FDA-Konformität (Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) erteilt die Genehmigung für den Marktzugang von Medizinprodukten in den USA) und die möglichst geringe thermische Belastung der Bauteile dar. „Hierzu braucht es entsprechendes Prozess-Know-how und qualifizierte Mitarbeiter“, sagt Martin Kundrus, Projektingenieur bei Meko. Auch er beobachtet, dass die Medizintechnikbranche noch nicht von der weltweiten Krise betroffen ist.

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Redakteur/Autor: Annedore Munde
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