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Kantenformen

Saubere Kanten für hochwertige Schweißnähte

 

08.02.2010 | Autor: Peter Klingauf

 

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Hochwertige Schweißverbindungen basieren auf sauber vorbereiteten Kanten. Eine Aufgabe, die sich mit Schweißkantenformern bestens erledigen lässt. Neue Geräte von Trumpf mit automatischem Eigenantrieb sorgen dabei für metallisch blanke Schweißkanten.


Der Trumpf-Schweißkantenformer TKF 1101-0 ist speziell für die Schweißnahtvorbereitung an Baustahl und Aluminium ausgelegt. Bild: Trumpf
Der Trumpf-Schweißkantenformer TKF 1101-0 ist speziell für die Schweißnahtvorbereitung an Baustahl und Aluminium ausgelegt. Bild: Trumpf
Das Kantenformen mit handbetriebenen Maschinen zählt zu den Spezialitäten des Geschäftsfeldes Elektrowerkzeuge von Trumpf. Dabei unterscheidet das Unternehmen zwei Verfahrensarten: Kantenfräsen und Schweißkantenformen. Werkzeuge zum Kantenfräsen werden primär eingesetzt, um den Schnittgrat nach Trennvorgängen zu entfernen oder in kurzer Zeit metallisch blanke Sichtkanten und Radien zu erzeugen. Anders der Schweißkantenformer: Nach dem sogenannten Stoßstahlprinzip stößt das Werkzeug gleich-mäßig Material ab und erzeugt auf diese Weise saubere Schweißkanten.

Stoßstahlprinzip sorgt für maximale Produktivität

In vielen Unternehmen im Stahlbaubereich sind Schweißkantenformer oftmals täglich in der Werkstatt oder auf der Baustelle im Einsatz und bereiten kilometerweise Bleche und Stahlträger mit sauberen Kanten für das Schweißen vor. Weder in puncto Produktivität, Flexibilität und Handhabung noch im Hinblick auf die Gesundheit der Mitarbeiter können andere Verfahren mit dem Stoßstahlprinzip mithalten.

Werner Cloos, Vertriebsleiter des Geschäftsfelds Elektrowerkzeuge bei Trumpf, bekräftigt: „Mit den Schweißkantenformern erzeugen Anwender in einem Arbeitsgang gleichmäßige, oxidfreie und metallisch blanke K-, V-, X- oder Y-Kanten. Das geht schnell, sauber und liefert beste Voraussetzungen, um hochwertige Schweißnähte zu erzeugen.“

Unkontrollierter Funkenflug beim Winkelschleifen gefährdet Werker

Noch immer gibt es Unternehmen, die selbst lange Schweißkanten mit Winkelschleifern anfertigen lassen. Werner Cloos empfiehlt, dies so weit wie möglich einzuschränken – im Sinne der Wirtschaftlichkeit sowie der Gesundheit der Mitarbeiter. Er erklärt: „Beim Schleifen kommt es zu sehr ungesunder Staubbildung, die Genauigkeit hängt stark von der Tagesform des Arbeiters ab und es ist ein langsames Verfahren, weil das Material in mehreren Schritten abgeschliffen wird. Unkontrollierbarer Funkenflug ist sowohl für den Anwender als auch für die unmittelbare Umgebung gefährlich. Auch die einhergehende Oxidbildung an der Kante liefert einen unerwünschten Nebeneffekt und innen liegende Konturen können häufig gar nicht bearbeitet werden.“

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Der eigenangetriebene Schweißkantenformer Tru-Tool TKF 1500 von Trumpf spielt seine Stärken vor allem an großen Werkstücken sowie an T- und Doppel-T-Trägern aus. Bild: TrumpfBlechdicken und Fasenhöhe können beim Schweißkantenformer Tru-Tool TKF 700 aus dem Hause Trumpf schnell und einfach eingestellt werden. Ferner stehen drei unterschiedliche Trägerteile mit den Schrägungswinkeln 30, 37,5 und 45° zur Verfügung. Bild: Trumpf
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Redakteur/Autor: Rüdiger Kroh
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